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Im Wahlbüro Langenfelder Damm vertauschte der Wahlvorstand Stimmzettel. Foto: Vanessa Leitschuh
Im Wahlbüro Langenfelder Damm vertauschte der Wahlvorstand Stimmzettel. Foto: Vanessa Leitschuh
Bürgerschaftswahl

Wahl-Panne im Langenfelder Damm: Stimmenzettel im Müll entsorgt

Im Wahllokal am Langenfelder Damm vertauschte der Wahlvorstand leere Stimmzettel mit ausgefüllten Wahlkreislisten. Einen Teil der Stimmzettel konnte die Stadtreinigung wiederfinden.

Von Sophia Kleiner
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Nach der Verwechslung in Langenhorn wurde nun die zweite Panne bei der Bürgerschaftswahl bekannt: Im Wahlbüro Langenfelder Damm landeten 18 Stimmzettel versehentlich im Abfall. Der Wahlvorstand hat die übrig gebliebenen roten Wahlzettel mit ausgefüllten Wahlkreisstimmzetteln verwechselt – und sie im Altpapier entsorgt.

Wahlvorstand entsorgt Stimmzettel versehentlich

In der Regel sind am Abend des Wahlsonntags einige leere Stimmzettel übrig. Für die Wähler, die kurz vor Schließung des Wahllokals kämen, erklärt Landeswahlamtsleiter Oliver Rudolph. Während die angekreuzten Stimmzettel in die Urne kommen, legt der Wahlvorstand die übrig gebliebenen Stimmzettel beiseite.

Ein Logistikunternehmen holt letztere dann ab – für den Fall, dass ausgefüllte Stimmzettel im Müll landen und sie den Müll durchsuchen müssen. So berücksichtigt das Landeswahlamt alle Eventualitäten: „Sollten versehentlich angekreuzte Simmen in den Müll gelangen, kann der Logistiker nach ihnen suchen“, erklärt Rudolph.

Doch dem Wahlvorstand im Langenfelder Damm passierten dabei zwei Fehler: Zum einen vertauschte er die Stapel, sodass die nicht ausgefüllten Stimmzettel in der Urne landeten. Zum anderen brachte er die roten Wahlzettel mit den Wahlkreisstimmen zum Altpapier, statt sie dem Logistiker zu übergeben. Am Montag holte die Stadtreinigung dann das vermeintliche Altpapier ab.

Fehler fiel am Tag nach der Wahl auf

Der Wahlvorstand bemerkte am Montag, dass er keine angekreuzten Wahlkreisstimmen hatte und meldete den Fehler umgehend. „Die Stadtreinigung wusste, in welchem LKW sie sind“, sagt Rudolph. So konnten die Kartons abgeladen und die meisten Stimmzettel gerettet werden.

Denn trotz der schnellen Reaktion konnten 18 Stimmzettel nicht wiedergefunden werden. Damit könnten insgesamt 90 Stimmen verloren gegangen sein.

18 Stimmzettel beeinflussen das Wahlergebnis nicht

Die Panne sei sehr ärgerlich, räumt Rudolph ein. Am Wahlergebnis ändere sie zum Glück nichts: „Es ist rechnerisch ausgeschlossen, dass sich etwas an der Sitzverteilung ändern könnte“, so der Landeswahlleiter.

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