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Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Weißes Dinner in Eimsbüttel. Foto: Anna Stöckle
Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Weißes Dinner in Eimsbüttel. Foto: Anna Stöckle

Weißes Dinner wieder in Eimsbüttel

Ein Fest kehrt nach Eimsbüttel zurück – das wird alle Freunde des gediegenen Mahls freuen. In diesem Jahr ist der Stellinger Weg das Ziel für schwer bepackte, von Kopf bis Fuß weiß gekleidete Menschen.

Von Anja von Bihl

Am Samstag, dem 30. August, sind sie eingeladen, sich mit Tischen, Stühlen, weißen Tischdecken, Servietten und ihren Picknickkörben einzufinden, um einen stimmungsvollen Abend unter freiem Himmel miteinander zu feiern.

Seit 2010 gibt es das Weiße Dinner in Hamburg. Im ersten Jahr kamen schon mehr als 900 Menschen in der Schopstraße zusammen – 2011 explodierte die Teilnehmerzahl auf über 3.000 Dinnergäste in der Osterstraße. Dann wurden sie Eimsbüttel untreu: 2012 sah der Michel auf 5.000 Speisende an weiß gedeckten Tischen herab, im vergangenen Jahr waren es gar 6.500 und mehr am Oberhafenbecken in der Hafencity.

Weißes Dinner in der Hafencity. Foto: Tom Roeler
Weißes Dinner in der Hafencity. Foto: Tom Roeler

Weißes Dinner im eigenen Viertel

In diesem Jahr nun gibt es eine Neuerung: Es haben sich schon jetzt so viele Menschen für das Weiße Dinner angemeldet oder nachgefragt, dass die Veranstalter den Abend geöffnet haben: Parallel zum Stellinger Weg können Initiativen und Privatpersonen am selben Tag auch in ihrem eigenen Viertel feiern. Allerdings ist der Name „Weißes Dinner“ geschützt; wer interessiert ist, kann sich hier melden stadtteil@weisses-dinner-hamburg.de.

Denn der Clou ist: das Ganze wird ehrenamtlich organisiert, ist unkommerziell, werbefrei und unpolitisch. Sperrungen, Gebühren, Plakate usw. werden ausschließlich aus Spenden der Teilnehmer bezahlt. So ist das Ereignis wirklich allein der Abend der Feiernden, und das soll auch so bleiben.

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