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Hamburg Eimsbuettel Weltseniorentag
Zum Klönen und Kuchen essen auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz. Foto: Monika Dzialas
Engagement

Weltseniorentag: Zum Klönschnack auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz

Um auf die Gefahren von Einsamkeit im Alter hinzuweisen, organisierte der Verein „Freunde alter Menschen e.V.“ am heutigen Weltseniorentag einen Klöntisch auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich Passanten auf einen Schnack dazusetzen.

Von Monika Dzialas

Zum heutigen Weltseniorentag fanden in Hamburg zahlreiche Aktionen statt, um auf das Leben älterer Menschen aufmerksam zu machen. Der Verein „Freunde alter Menschen e.V.“ startete zu diesem Anlass die Kampagne #MachMitBeimWir und organisierte einen Klöntisch auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz.

Im Alltag begegnen

Einsamkeit wird mit zunehmendem Alter ein immer präsenteres Thema. Doch laut Kerstin Hoffmann vom  „Freunde alter Menschen e.V.“ beschränke sich die Vereinsamung nicht nur auf Menschen, die ins Rentenalter eintreten oder Familienangehörige verloren haben. Aus diesem Grund will der Verein mit der heute gestarteten Kampagne #MachMitBeimWir vorsorgen und „die Leute aufrütteln, etwas untereinander und miteinander zu unternehmen“, berichtet Hoffmann.

Insgesamt sind zwölf Aktionen bis Weihnachten geplant, die den „Anstoß für ein neues Wir-Gefühl“ geben sollen. Ziel sei es, das Bewusstsein für die Mitmenschen zu stärken und Begegnungen im Alltag zu schaffen. Zum Start der Kampagne stellten die Initiatoren auf dem Fanny-Mendelssohn-Platz einen Klöntisch auf und luden zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen ein. Dadurch sollte ein Ort für neue Kontakte unter bisher noch unbekannten Nachbarn geschaffen werden.

Klönen gegen Einsamkeit

In den kommenden Tagen folgt über soziale Medien eine 15-Tages-Challenge, in der Teilnehmer tägliche Aufgaben in Bezug auf einen bewussten Umgang mit ihren Mitmenschen erfüllen sollen. Darüber hinaus will der Verein demnächst einen Klönpott im „Café Osterdeich“ anbieten, der den Anfang für eine spontane Unterhaltung machen soll. Die Wahl dieser speziellen Tasse signalisiere die Bereitschaft, sich mit fremden Menschen unterhalten zu wollen, die ebenfalls ihr Heißgetränk in dieser Tasse bestellen.

Um auf Herausforderungen des Alterns aufmerksam zu machen, will die Freiwilligenorganisation mit einem Anzug, der das Altern simuliert, auf die Straße gehen. Damit können auch jüngere Menschen die körperlichen Einschränkungen im Alter nachvollziehen und entwickeln ein Verständnis dafür.

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Der Verein blickt auf eine lange Geschichte zurück. Er wurde 1946 in Paris gegründet, um einsame ältere Menschen zu unterstützen. Deutschlandweit entstand der erste Treffpunkt 1991 in Berlin. 2014 folgte schließlich der Hamburger Ableger. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen einsam“ vermitteln die Mitglieder Besuchspartnerschaften und bringen ältere Menschen, die nach neuen Kontakten suchen, mit freiwilligen Mitarbeitern zusammen. Dafür werden die Interessen abgeglichen und gemeinsame Kennenlerntreffen organisiert.

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