Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Freies W-LAN für Flüchtlinge

4teens: Gefahr Cybermobbing

Jugendliche veröffentlichen und teilen Inhalte im Netz. Aber ist der Umgang damit immer verantwortungsvoll? Ein Schüler des Eimsbütteler Albrecht-Thaer-Gymnasiums hat sich für die Eimsbütteler Nachrichten Gedanken gemacht.

Von Gast

Über soziale Netzwerke im Internet wie Facebook, Twitter oder YouNow, können Jugendliche das Leben digital miteinander teilen. Freunden, bekannten und unbekannten Mitlesern teilen wir in sozialen Netzwerken zahlreiche Informationen über unser Leben mit. In Bildern, Videos und Texten erfahren andere, wie es uns gerade geht, was uns beschäftigt oder was wir gerade essen.

Im Umgang mit dem eigenen digitalen Profil treten jedoch immer wieder datenschutzrechtliche Probleme auf. Mal wird unbewusst mal gezielt gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verstoßen. Die Informationen, die wir teilen, bergen die Gefahr des Missbrauchs. Dabei ist Cybermobbing unter Jugendlichen weit verbreitet, wie die EU-Initiative „klicksafe“ in Statistiken darlegt. Bei Weitem ist dies kein Kavaliersdelikt, wenn Jugendliche gezielt Informationen nutzen, um Beispielsweise einen Mitschüler oder eine Mitschülerin bloßzustellen.

Keine Einwilligung – keine Fotos!

Sobald man ein Bild oder ein Video von Personen, die nicht ihre Einwilligung gegeben haben, ins Netz stellt, ist dies eine strafbare Handlung. Jemanden, der bewusst versucht, eine andere Person zu schädigen, wird dies sicherlich nicht interessieren. Wie die JIM-Studie (Jugend, Information, Multimedia) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest belegt, kommen stetig mehr Jugendliche mit Cybermobbing in Kontakt.

Abgesehen von Beleidigungen und Erniedrigungen anderer, können sich Videos, Bilder oder Texte später negativ auf die eigene Zukunft auswirken. Wenn man sich beispielsweise bei einem Betrieb bewirbt, und der dortige Chef ein bestimmtes Bild oder ein Video oder einen Post des Bewerbers auf Facebook findet, könnte es dazu führen, dass man nicht angestellt wird. Man sollte also genau darauf achten, was man im Internet veröffentlicht, vor allem außerhalb seines Freundes- und Bekanntenkreises.

Vom harmlosen Post zum Gerücht

Jedoch bergen auch neutrale Posts gefahren. Wenn man ein völlig harmloses Bild postet, kann dies dazu führen, dass andere Nutzer des sozialen Netzwerks anfangen Gerüchte zu entwickeln, die sich schnell und unkontrolliert im Netzwerk und damit im Internet verbreiten. Dadurch können Probleme entstehen, obwohl nur ein harmloses Bild veröffentlicht wurde.

Es stellt sich die Frage, wie Betroffenen geholfen werden kann und wie Jugendliche für einem verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien stärker sensibilisiert werden können.

Mehr Informationen zum Thema Cybermobbing.

Verwandter Inhalt

Die Auswirkungen von Corona zeigen sich: Im Mai waren deutlich mehr Eimsbütteler arbeitslos, als noch im letzten Jahr. Besonders betroffen sind junge Erwachsene.

Das „Hamburger Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer“ in der Sophienallee begleitet Kinder, die eine Bezugsperson verloren haben. Die Bedürfnisse der Kinder sind dabei ganz verschieden.

Die Bezirksversammlung hat bei ihrer letzten Sitzung am Donnerstag, den 28. März, die finanzielle Unterstützung von Einrichtungen vereinbart, die Jugendbeteiligung unterstützen. Insgesamt sollen 50.000 Euro für die Förderung bereitgestellt werden.

Vom Wirtschaftsdirektor zum Restaurantbesitzer: Lars Heemann hat die halbe Welt gesehen. Jetzt ist er zurück in Eimsbüttel und hat mit dem „Heemann“ ein eigenes Restaurant eröffnet.

-
Neu im Stadtteilportal
Jaeinechterberthold

Roonstrasse 13
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen