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Mehr Sicherheit am Basselweg - dafür setzt sich die Eimsbütteler Bezirkspolitik ein.
Mehr Sicherheit am Basselweg: Dafür setzt sich die Eimsbütteler Bezirkspolitik ein. Foto: Angela Woyciechowski
Verkehr

Tempo 30 am Basselweg?

Wie kann der Verkehr am Basselweg zwischen Kieler Straße und Sportplatzring/Koppelstraße sicherer werden? In der Eimsbütteler Bezirkspolitik setzt man sich für eine Prüfung ein.

Von Angela Woyciechowski

Radfahrende, die mangels Radweg auf der Straße fahren, Schüler und Kitakinder, die auf dem schmalen Fußweg unterwegs sind – am Basselweg komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Mehrere Bezirksfraktionen wollen die Situation verbessern. Dabei geht es auch um einen möglichen Tempo-30-Abschnitt. 

Mehr Sicherheit am Basselweg

Mit einem gemeinsamen Antrag plädierten die Fraktionen von Grünen und SPD dafür, zu prüfen, wie die Verkehrssicherheit am Basselweg zwischen Kieler Straße und Sportplatzring/Koppelstraße verbessert und ob mögliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung geschaffen werden können. Hierfür sollen aktuelle Daten zum Verkehrsaufkommen, zur Lärm- und Luftbelastung und zu den Unfallzahlen ausgewertet werden. Zusätzlich sollen Geschwindigkeitsmessungen stattfinden. 

Der Straßenabschnitt am Basselweg hat keinen Radweg und eine eher geringe Fahrbahnbreite. Insbesondere für Schüler ergeben sich dadurch gefährliche Situationen, heißt es von der Grünenfraktion. Daher soll im Mittelpunkt der Prüfung stehen, ob auf diesem Abschnitt Tempo 30 eingeführt werden kann. Vergangene Woche hat der Hauptausschuss der Bezirksversammlung den Antrag von Grünen und SPD mehrheitlich beschlossen. 

Linke und CDU hatten zuvor Anträge zum Basselweg eingebracht

Bereits im Januar hatte die Eimsbütteler Linksfraktion einen Antrag eingebracht, um die Situation im Basselweg zu verbessern. Im Fokus stand dabei, zu prüfen, ob auf dem gesamten Basselweg Tempo 30 eingeführt werden könne. Außerdem brachte sie eine Einbahnstraßenregelung sowie Maßnahmen zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs ins Gespräch.

Auch die CDU-Fraktion setzte sich mit einem Antrag für mehr Verkehrssicherheit ein. Sie plädierte unter anderem für Geschwindigkeitswarnanlagen sowie eine nächtliche Tempo-30-Zone.

Anmerkung der Redaktion, 26. Mai 2026, 17:23 Uhr: Der Artikel wurde um die Informationen früherer Anträge von Linke und CDU ergänzt.


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