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Inna und Slava Zamikhovskas eröffnen bald ein Café im Eppendorfer Weg. Foto: Black Hat Coffee
Inna und Slava Zamikhovskas eröffnen bald ein Café im Eppendorfer Weg (v.l.). Foto: Black Hat Coffee
Neueröffnung

Wegen Ukraine-Krieg: „Black Hat Coffee“ eröffnet später

Die Zamikhovskas wollten ihr Café im Eppendorfer Weg eröffnen. Doch dann kam der Krieg in ihrer Heimat: der Ukraine.

Von Christian Litz

Die geplante Eröffnung von Black Hat Coffee im Eppendorfer Weg 66, im ehemaligen Blumenladen Florales, in Eimsbüttel wird um etwa zwei Monate verschoben. Der Grund: Die Betreiber, das Paar Inna und Slava Zamikhovskyy, stammen aus der Ukraine und sind zurzeit damit beschäftigt, Hilfe für ihr Herkunftsland zu organisieren.

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Zuerst mal Hilfe für die Heimat

Die Zamikhovskyys betreiben seit Jahren einen Kaffeehandel in Borgfelde und verkaufen bisher online vor an Firmenkunden. Nun wollten sie ihr erstes Café als Flagship-Store in Eimsbüttel eröffnen.

Doch dann kam der Krieg. Die beiden haben Verwandte, Mütter, Väter, Tanten in der Ukraine. Zurzeit verkaufen sie ein Kontingent Kaffee online und geben 100 Prozent der Einnahmen in ihr Herkunftsland.

Inna und Slava Zamikhovskyys kamen als Kinder aus der Ukraine nach Deutschland, haben hier studiert. Er arbeitete als Consultant. Dabei kam er in vielen Büros zu dem Schluss, dass der Kaffee am Arbeitsplatz meist schlecht bis richtig schlecht ist. Beim Urlaub in Italien beschlossen er und seine Frau, dass das eine Marktlücke ist. Inna Zamikhovska gründete 2016 eine Firma und baute eine Kaffeerösterei auf, die an Firmenkunden liefert.

Kaffee fürs Büro und nun für Eimsbüttel

Und: Black Hat Coffee kümmerte sich vor Ort um Kaffee-Stationen. Inna Zamikhovska beschreibt die Firma als „Problemlöser und Kaffee-Unternehmen“, das mobile Kaffeebars und Zubehör aller Art liefert.

Das Business-to-Business-Geschäft wuchs schnell, und 2018 begannen sie auch, ihre Produkte der Marken Rocket Espresso, Black Hat Coffee und Kinto online an Privatkunden zu verkaufen.

Nun sollte der nächste Schritt kommen: ein eigenes Café. Doch dann überfiel Russland die Ukraine und das Café steht jetzt leer, ist abgeklebt. Slava Zamikhovskyy sagt: „Wir mussten die Eröffnung verschieben.“ Es gebe gerade Wichtigeres zu tun, „mein Vater, meine Schwiegermutter, Tanten“.

Geplant sei jetzt eine Eröffnung in zwei Monaten.

Zurzeit zeigt sich in Eimsbüttel der Trend zum individuellen Kaffee: Toni Ardente verkauft in seinem Caffè Favorita eigens gerösteten Kaffee. Die Nord Coast Rostery hat vergangene Woche das Moki’s Goodies im Eppendorfer Weg 171 übernommen, um den eigenen Kaffee dort zu verkaufen. Und vergangenen Monat haben in der Lappenbergsallee 43 die Public Coffee Roasters ein Café eröffnet.

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Im „Café am Park“ soll das gesamte Oliver-Lißy-Quartier zum Klönen, Spielen und Essen zusammenkommen. Corina Saal und ihr Team bieten Frühstück, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen an. Das Highlight ist aber ihre Fünf-Minuten-Schwiegermuttertorte.

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