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Auch in Eimsbüttel werden Menschen gesucht, die potenziell Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine haben.
Kyiv rechts - Eimsbüttel links: Hier wird Wohnraum für Geflüchtete gesucht. Symbolfotos: Alana Tongers
Ukraine - Eimsbüttel

Wie Eimsbüttel Geflüchteten aus der Ukraine helfen könnte

Initiativen suchen Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine. Und: Helfer, die Ukrainisch sprechen. Wohnraummangel Eimsbüttels sei Problem.

Von Christian Litz

Hamburg bereitet sich vor: „Alle ukrainischen Staatsangehörigen, die in Hamburg Schutz vor Krieg und Vertreibung suchen, werden hier ein Aufenthaltsrecht, eine Unterkunft und die erforderlichen Versorgungsleistungen erhalten“, hat der Senat mitgeteilt.

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Am Montag seien 30 ukrainische Kriegsflüchtlinge in Hamburg eingetroffen. Das Ankunftszentrum in Rahlstedt im Bargkoppelweg 66a sei rund um die Uhr geöffnet.

Initiative sucht private Unterkünfte

Das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitativen (BHFI) sucht vorsorglich private Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine. Für den Fall, dass Wohnraum benötigt wird, wollen BHFI und die Bürgerstiftung Hamburg in der Lage sein, zu vermitteln.

Schwer sei das in Eimsbüttel, weil hier Wohnraumknappheit herrsche, sagte ein Sprecher der Initiative den Eimsbütteler Nachrichten. In der vergangenen „Flüchtlingskrise“ habe das BFHI eher Wohnraum bei Privatleuten im Stadtteil Lokstedt gefunden. Es habe sich damals gezeigt, dass es für geflüchtete Menschen, die in Einzelhaushalten unterkamen, leichter war, sich zu integrieren, so das BHFI.

Ukrainische Community in Hamburg

Viele Ukrainerinnen und Ukrainer würden wohl in der „ukrainischen Community“ Hamburgs unterkommen, so der Senat. Aber: „Hamburg kann in einem ersten Schritt voraussichtlich rund 2.000 bis 3.000 Plätze aus der vorhandenen Unterkunftsstruktur zur Verfügung stellen.“ Bei Bedarf könne die Zahl erhöht werden. Vielleicht müssten dann „zusätzliche Standorte eingerichtet werden“. Die Stadt liefert regelmäßig aktualisierte Informationen zur Lage.

Ukrainischsprachige Helfer gesucht

Neben Unterkünften sucht das BHFI auch Helfende, die Ukrainisch sprechen, um Geflüchtete beraten zu können. Stand Montag gibt es zwei ehrenamtliche Helfer, die Ukrainisch können. Das, so die Initiativen, sei zu wenig. Der „Beratungsbedarf“ werde sicher steigen.

Im Augenblick bekommen Geflüchtete aus der Ukraine ein Visum für 90 Tage. Wenn die 90 Tage abgelaufen sind, bestehe kein Anlass zur Sorge, steht in der Mitteilung des Senats.

Wer sich vorstellen kann, für den Übergang Menschen aus der Ukraine bei sich aufzunehmen, kann sich bei der eingerichteten Mailadresse ukrainehelfen@bhfi.de melden. Auch die Eimsbütteler Stiftung Wohnbrücke hilft Freiwilligen, die Wohnraum für Geflüchtete haben.

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