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Dr. Michael Baehr, Leiter der Krankenhausapotheke am UKE, und Martin Schneider von der Feuerwehr Hamburg freuen sich über die Spende. Foto: Beiersdorf
Spende

Coronavirus: Beiersdorf spendet Desinfektionsmittel

Beiersdorf hat die ersten 6.000 Liter Desinfektionsmittel an die Feuerwehr und das UKE gespendet. Insgesamt will das Unternehmen 500 Tonnen produzieren.

Von Alana Tongers

Der Eimsbütteler Konzern Beiersdorf hat am Montag 6.000 Liter Desinfektionsmittel an die Hamburger Feuerwehr und das Universitätklinikum Eppendorf (UKE) gespendet.

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„Für uns ist das praktische und direkte Nachbarschaftshilfe“, erklärte Frank Labahn, Werksleiter der Beiersdorf Manufacturing Hamburg bei der Übergabe. Sein Team hatte in kurzer Zeit die Produktion an der Troplowitzstraße hochgefahren.

Unterstützung für Rettungswachen

Martin Schneider und Wolfgang Jasinski von der Feuerwehr Hamburg nahmen die Spende dankbar entgegen: „Damit können wir die Kolleginnen und Kollegen an den Feuer- und Rettungswachen ausstatten, die in der ersten Reihe stehen, um den Bürgerinnen und Bürgern in dieser besonderen Situation zu helfen.“

Beiersdorf-Werksleiter Frank Labahn übergibt der Feuerwehr die Desinfektionsmittel-Spende. Foto: Beiersdorf

Die Mitarbeiter der Feuerwehr lieferten einen Teil der Desinfektionsmittel an das UKE aus. Man stehe vor einer kritischen Entwicklung in der Beschaffung von Material, erklärt der Leiter der Krankenhausapotheke Dr. Michael Baehr.

„Umso mehr wissen wir das Engagement von Beiersdorf zu schätzen, uns auf diesem Weg schnell und unkompliziert mit Desinfektionsmittel zu unterstützen“, so Baehr.

Spenden für öffentliche Einrichtungen

Beiersdorf hatte vergangene Woche angekündigt, 500 Tonnen Desinfektionsmittel im Kampf gegen das Coronavirus herzustellen und an öffentliche Einrichtungen und Einsatzkräfte zu spenden.

Seit Beginn der Krise sind Desinfektionsmittel in nahezu allen Supermärkten ausverkauft und werden teuer gehandelt. Das Unternehmen will in enger Abstimmung mit lokalen Behörden entscheiden, wie die weiteren Spenden verteilt werden.

Die 500 Tonnen Desinfektionsmittel produziert der Kosmetikkonzern außer im Hamburger Werk auch im sächsischen Waldheim sowie in der Nähe von Madrid.

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