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Die Fahrradstreifen an der Kreuzung Hallerstraße/Grindelallee/Beim Schlump sollen um einen Sicherheitsstreifen ergänzt werden. Foto: Fabian Sigurd Severin
Mit der "Buffered Bike Lane" soll das Radfahren auf der Hallerstraße und der Straße Beim Schlump sicherer werden. Foto: Fabian Sigurd Severin
Sicheres Radfahren

Die ersten „Buffered Bike Lanes“ für Eimsbüttel

Radwege mit Sperrflächen für mehr Sicherheitsabstand: Grüne, CDU und Linke fordern die Umsetzung von „Buffered Bike Lanes“ auf der Stadtteilverbindungsroute.

Von Marianne Bruhns

Der Mobilitätsausschuss hat beschlossen, „Buffered Bike Lanes“ für den Straßenzug Hallerstraße/Beim Schlump einzurichten. Dabei handelt es sich um Radwege mit Sperrflächen, die den Abstand zwischen Autos und Radfahrern vergrößern. Kommenden Donnerstag soll die Bezirksversammlung den Beschluss bestätigen. Anschließend müssen noch die Verkehrsdirektion der Polizei sowie die Verkehrsbehörde zustimmen.

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Radwege sollen sicherer werden

Betroffen sind die Radwege auf den Straßen Beim Schlump und der Hallerstraße zwischen Grindelallee und Rothenbaumchaussee. Hier sollen die bestehenden Radwege zu „Buffered Bike Lanes“ erweitert werden, damit der vorgeschriebene Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen Autos und Radfahrern besser eingehalten wird. Bei der Maßnahme handelt es sich zunächst um ein zweijähriges Modellprojekt.

Den Antrag stellten Grüne und CDU gemeinsam mit der Linkspartei. Die „Buffered Bike Lanes“ seien laut Lisa Kern, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Bezirksfraktion, bereits in vielen deutschen Städten zu finden und schnell sowie kostengünstig umsetzbar. Lediglich Ummarkierungen und angepasste Ampelschaltungen müssten vorgenommen werden. Die Auswirkungen aber sind groß: Radfahrer fühlen sich sicherer und weichen nicht auf Gehwege aus.

Fahrbahn für Autos würde wegfallen

Im Antrag verweisen die Fraktionen auf eine Stellungnahme der Verkehrsdirektion und des Polizeikommissariats von 2015. Diese beschreiben den Zustand der Straßen als „nicht dauerhaft tragbar“. Da es dort nicht möglich ist, die Fahrbahn zu verbreitern, planen die Fraktionen „Buffered Bike Lanes“.

Damit das Regelmaß von 2,25 Meter breiten Radwegen eingehalten werden kann, muss eine der zwei Fahrspuren je Richtung wegfallen. Hier schlagen die Fraktionen vor, die gesamte Breite des ehemaligen Fahrstreifens zu nutzen. Die Bushaltestellen auf der Strecke bleiben weiterhin anfahrbar.

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