Die Pony Bar gegen Einwegbecher
Die Pony Bar setzt sich für eine umweltfreundlichere To-Go-Kultur ein. Foto: Lea Müller
Umwelt

Die Pony Bar gegen Einwegbecher

Immer mehr Hamburger Cafés setzen sich für die Umwelt ein, indem sie wiederverwendbare To-Go-Becher anbieten. So auch die Pony Bar in Eimsbüttel.

Die Pony Bar macht beim Projekt “Kehr.Wieder” mit und setzt sich für die Umwelt und gegen Einwegbecher ein.

Die Initiative wird von der Stadt Hamburg unterstützt und daran beteiligen sich bereits mehrere Hunderte Cafés.

Ein Pfandbecher für Hamburg

Das Projektes “Kehr.Wieder” will, in Kooperation mit den Hamburger Cafés, einen universellen Pfandbecher anbiete und die Nutzung von Einwegbehältern reduzieren.

Für die Pfandbecher muss man einen Euro zahlen und kann ihn anschließend bei allen teilnehmenden Partner abgeben.

Die Mehrwegbecher werden von dem Start-Up “Recup” angeboten, das in einem Interessenwettbewerb die Stadt Hamburg am meisten überzeugt hat.

Nun ist eine Starthilfe von der Umweltbehörde vorgesehen, die der Umsetzung des Projekts helfen soll.

Eimsbütteler Cafés gegen die Verschwendung

Auch in Eimsbüttel findet das Projekt Unterstützung und so können Kaffee- und Teetrinker ihre Heißgetränke in selbst mitgebrachten Becher einfüllen lassen – zum Beispiel in der Pony Bar.

Für sie dauert allerdings die Umstellung auf den neuen Pfandbecher noch eine Weile.

Chef der Pony Bar Joy Kirchhoff erklärt: “Die Pony Bar leistet bereits einen Beitrag für die Umwelt. Wir haben vor, die Becher von Recup einzusetzen, wenn wir sehen, dass das Konzept bei den großen Spielern wie das Studierendenwerk Hamburg angekommen ist”.

Einsatz zahlt sich aus

Jetzt schon können Gäste ein eigenes Gefäß statt einen Pappbecher mit Kaffee oder Tee befüllen lassen und sogar davon profitieren.

Der Einsatz für die Umwelt zahlt sich nämlich aus – buchstäblich. In der Pony Bar, sowie in anderen teilnehmenden Läden bekommt man für den selbst mitgebrachten Becher ein Rabatt von 10 bis 30 Cent.

 

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