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Symbolbild: Niklas Heiden
Polizei

Drei Jahre nach Überfall überführen DNA-Spuren die Täter

Drei Jahre nachdem ein Geldbote in Schnelsen überfallen wurde, sind nun zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Mit Hilfe von DNA-Spuren konnte die Polizei einen der Täter identifizieren.

Von Alicia Wischhusen

Nach einem versuchten Raub in Schnelsen vor drei Jahren konnte das Raubdezernat nun einen Tatverdächtigen identifizieren.

Misslungener Überfall

Im November 2015 hatten die zwei bisher unbekannten Täter versucht, einen 62-Jährigen Geldboten zu überfallen. Vor der Haspa an der Oldesloer Straße in Schnelsen griffen sie den Mann an, der dort einige tausend Euro einzahlen wollte.

Während einer der Täter dem 62-Jährigen ins Gesicht schlug, versuchte der zweite Täter ihm die Tasche zu entreißen, in der sich das Geld befand.

Symbolfoto Polizei Raubüberfall

Serienbetrüger festgenommen

Ermittler des Betrugsdezernats haben gestern einen 33-jährigen Mann in Stellingen verhaftet, der im Verdacht steht, in rund 450 Fällen Straftaten begangen und dabei geschätzte 800.000 Euro erbeutet zu haben.

Der Angegriffene presste die Tasche an sich und machte es den Tätern so unmöglich, an das Geld zu kommen. Als sie erkannten, dass ihr Angriff misslang, flüchteten sie und blieben lange Zeit unerkannt.

DNA-Spuren waren lange Zeit nicht zuzuordnen

Am Tatort waren zwar DNA-Spuren gefunden worden, diese konnten aber nicht zugeordnet werden. Das änderte sich, als die Daten eines 24-Jährigen aufgenommen wurden, der eine andere Straftat begangen hatte. Die DNA-Spuren vom Tatort des Raubs konnten dem 24-Jährigen zugewiesen werden.

Darüber hinaus konnte die Polizei einen zweiten Mann festnehmen, der ins Licht der weiteren Ermittlungen gerückt war. Beide Männer konnten nun, drei Jahre nach der Tat, festgenommen werden.

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