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Hamburg Eimsbuettel Japanische Kampfkünste
FOTOS: TIL WAGNER
Magazin #17

Eimsbüttel in Bewegung

Bewegung stärkt das Herz, kräftigt das Immunsystem und macht glücklich. Drei Gründe, sich häufiger zum Sporttreiben zu überwinden.

Von Vanessa Leitschuh

Meist bäumt sich der lästige Schweinehund auch erst dann auf, wenn man Ziele zu hoch steckt. Etwas Neues auszuprobieren, kann eine Möglichkeit sein, sich gegen den inneren Saboteur zu wehren.

Schon der Gedanke an frühes Aufstehen, um vor der Arbeit Joggen zu gehen, kann schweißtreibend sein, während die Routine im Fitnessstudio ermüdet. Eimsbüttel bietet in diesem Fall zahlreiche Sportangebote für mehr Abwechslung, ob Auspowern in einem Trampolinpark oder das konzentrierte Üben japanischer Kampfkünste in einem Dojo.

Japansiche Kampfkünste im Alster Dojo

Ein Dojo ist ein Ort, an dem Kampfkünste gelehrt werden. Das Dojo im Veilchenweg haben die Gründer des Alster Dojo e.V. in Eigenleistung erbaut. Der Verein für Budo-Sportarten besteht bereits seit knapp einem halben Jahrhundert. Deutlich älter sind die Künste, die hier gelehrt werden. Budo ist ein Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste. Diese unterscheiden sich durch die „innere Lehre” vom Kampfsport. Denn hier ist der Prozess zentral, nicht das Ergebnis. Daher auch die Endung do, denn die steht für den Weg.

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Beim laido werden verschiedene Katas, also ritualisierte Bewegungsabläufe, eingeübt. Diese erfordern Konzentration und Selbstbeherrschung.

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Nur das Zischen der Schwerter ist zu hören, wenn die laidoka ihre Katas üben.

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Beim Abschuss sind alle Gedanken verschwunden, heißt es beim Kyudo. Die Kyudoka steht seitlich, um dem Gegner wenig Angriffsfläche zu bieten.

Der Schwerkraft trotzen im Salon du Bloc

Das Bouldern entstand in den fünfziger und sechziger Jahren und ging aus dem Klettersport hervor. Damals wurde es noch „Felsblock-Klettern” genannt. Seit den neunziger Jahren hat sich die Sportart rasant entwickelt und ist heute als etablierte Wettkampfsportart im Breiten- und Freizeitsport angelangt. Wer hoch hinaus will, ist beim Bouldern allerdings falsch, denn hier klettert man ungesichert in Absprunghöhe. Das Bouldercafé Salon du Bloc im Eppendorfer Weg bietet seit fast elf Jahren Boulderern mitten in Eimsbüttel die Möglichkeit, sich an verschiedenen Routen entlang zu hangeln. Dabei trainiert der Kletterer seine Körperspannung und Kraft, fördert die Koordination und das Gleichgewicht.

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Viel braucht man zum Bouldern nicht. Spezielle Schuhe und Magnesia gegen Handschweiß reichen aus.

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Von Griff zu Griff: Mit dr Haftfähigkeit eines Geckos bewegt sich Boulderer Jakob an der Wand entlang.

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„Alle ins Gold!” mit Pfeil und Bogen

Mit Pfeil und Bogen ist Norddeutschlands einzige Bogensporthalle, und das mitten in Eimsbüttel. Hier können Bogenschützen über eine Distanz von 12, 15 oder 18 Metern ihren Pfeil ins Ziel lenken und dabei Rücken-, Brust- und Schultermuskulatur stärken. Wer einem Bogenschützen vor dem Turnier „Alle ins Gold” zuruft, wünscht ihm gutes Gelingen. Die Mitte der Zielscheiben des internationalen Bogensportverbandes ist nämlich golden. Wer dagegen ins Schwarze trifft, hat die volle Punktzahl um einiges verfehlt.

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Anspannen, zielen, loslassen: Eine Philosophie, die in den Alltag übertragen werden kann.

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Auf dem Sprung im Jump House

Auf 3.000 Quadratmetern und über 120 Trampolinen können sich Springer im Jump House Stellingen austoben und Parcours meistern. Die großen Abenteuerhallen sind dabei nicht nur etwas für Kinder. Zehn Minuten auf dem Trampolin sollen genauso fit machen wie 30 Minuten joggen. Denn Trampolinspringen verbessert Ausdauer, Koordination und Körperspannung. Das Springen trainiert die Muskeln, stärkt die Knochen und aktiviert den Stoffwechsel. Außerdem schont der Sport die Gelenke.

Längst ist Jumping Fitness auch in den Fitnessstudios angekommen. Bei dem Hüpf-Workout springt jeder auf seinem Trampolin Übungen des Trainers nach. Auch das Jump House bietet Fit-Jump-Kurse an.

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Sprunghaft: In der Ninja Box wartet ein Hindernis-Parcours auf die Trampoliner. Foto: Til Wagner

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Auf und Ab: Der FreeJump ist das große Hauptfeld mit 52 Trampolinen zum Abheben. Foto: Til Wagner

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Foto: Til Wagner

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Foto: Til Wagner

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