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Prof. dr. Roland Wiesendanger. Foto: Privat
Prof. Dr. Roland Wiesendanger erforschte erfolgreich im Fachbereich Physik. Foto: privat
Universität Hamburg

Hamburger Nanowissenschaftler erhält Forschungspreis

Physikprofessor Dr. Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg war zum dritten Mal beim europäischem Exzellenz-Wettbewerb erfolgreich.

Von Robin Eberhardt

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt bereits zum dritten Mal den Forschungspreis „ERC Advanced Grant“ an den Nanowissenschaftler Prof. Dr. Roland Wiesendanger. Von dem Preisgeld in Höhe von 2,5 Millionen Euro wird ein neues Projekt zur Konzeption von Quantencomputern finanziert.

Forschungsgegenstand sind Quantencomputer

„Ich gratulierte Prof. Wiesendanger zu diesem wirklich bemerkenswerten Erfolg. Die Bewilligung von drei ERC-Advanced Grants ist bisher kaum vorgekommen und ist zweifellos ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität der Forschung von Professor Wiesendanger an unserer Universität“, freute sich Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen.

Die Auszeichnung erhielt Dr. Wiesendanger für sein Forschungsprojekt zu Quantencomputern „ADMIRE: Atomic-scale Design of Majorana states and their Innovative Realspace Exploration“, dabei werden neue Arten von Teilchen, die sogenannten Majorana-Teilchen, erforscht.

Hamburg Eimsbuettel WurzelWerk Uni Hamburg Foto_Monika DzialasII

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Möglich wurden diese neuen Forschungsarbeiten aufgrund der weltweit einmalige Expertise der Forschungsgruppe von Professor Wiesendanger im Bereich der atomar präzisen Fertigung geeigneter Strukturen kombiniert mit speziellen Untersuchungsmethoden der strukturellen, magnetischen und supraleitenden Eigenschaften auf atomarer Ebene.

Nicht die erste Auszeichung

Quantencomputer wären nicht nur erheblich leistungsfähiger und effizienter als heute gebräuchliche Computer, sie würden auch völlig neue Möglichkeiten in der Verschlüsselungstechnologie und bei der abhörsicheren Kommunikation bieten.

Schon in den vergangenen Jahren förderte der Forschungsrat zwei Projekte des im Fachbereich Physik tätigen Wissenschaftlers. Dabei handelte es sich um Forschungen im Bereich Supraleiter und Magnetismus.

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