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Die Zuschauer sitzen dicht gedrängt und lauschen den Erzählungen des Extremsportlers. Foto: Louisa Grewe
Sports Charity Night 2017

Joey Kelly: Vom Hippie zum Extremsportler

Die Kaifu-Lodge veranstaltete am Samstag die zweite Sports Charity Night. Bis Mitternacht schwitzten Mitglieder und Gäste für den guten Zweck. Highlight der Veranstaltung: Extremsportler Joey Kelly hielt seinen Vortrag „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel?“.

Von Louisa Grewe

Samstagvormittag. Laute Musik dröhnt durch die Kaifu-Lodge. Die Tribüne an den Squash-Plätzen im hinteren Bereich des Studios füllt sich mit gut gelaunten Sportlerinnen und Sportlern. Die Stimmung ist gelassen. Eine große Leinwand kündigt an, worauf alle Zuschauer gespannt zu warten scheinen: Extremsportler Joey Kelly wird live vor Ort seinen Vortrag „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“ halten. Die Zuschauer rücken eng zusammen, den Blick gespannt nach vorn gerichtet.

Nach einer kurzen Wartezeit ist Joey Kelly da. „Danke, dass ihr alle gewartet habt. Ich habe einfach zu lange geschlafen“ sagt er schmunzelnd ins Mikrofon und sorgt gleich zu Beginn für einen ersten Lacher im Publikum. Das sportliche Showtalent Joey Kelly ist hauptsächlich durch Auftritte bei TV-Total auf Pro7 bekannt geworden, wo er bei über 30 Events angetreten ist. 

Immer ein Ziel vor Augen

Joey Kelly beginnt seinen Vortrag mit alten Geschichten über die Anfänge der Kelly-Family. Und vor allem Geschichten über seinen Vater. Er sei das „verrückte Familienoberhaupt“ gewesen, das alles zusammengehalten hat. Und der Kelly das nach eigenen Angaben Wichtigste für seinen weiteren Lebensweg mitgegeben hat. „Gib immer mehr als du nimmst, war das Motto meines Vaters bei unserer Erziehung“ erinnert sich Joey. Ein Motto, das er auch auf seine sportliche Karriere anzuwenden versuchte.

„Das ganze Leben ist ein Marathon, bei dem sich kämpfen immer auszahlt“ fährt Joey Kelly fort. Er appelliert an die Zuschauer, Ausdauer zu beweisen und sich aus den eigenen Komfortzonen heraus zu trauen. „Unser Kopf gibt immer zuerst auf“, sagt Kelly. Dabei sei Erfolg nur eine Frage „der Selbstüberwindung, des konsequenten Umsetzens und des zielorientierten Handelns.“ Und er ergänzt lächelnd: „Nur ist gut.“ Dann muss der Sportler lachen und erzählt von seinen Erfahrungen als Trainer von Reiner Calmund. „Der Gute hat immer gesagt: Wenn man mit Joey Kelly trainiert, freut man sich aufs sterben“.

900 Kilometer durch Deutschland

Joey Kelly, als eines von zwölf Kindern in Spanien geboren, ist mit der Kelly-Family berühmt geworden. Anfänglich als irische Hippies und Straßenmusiker durch die Lande ziehend, erlangte die Kelly Family Mitte der 1990er den kommerziellen Durchbruch. Doch abseits vom Glitzer und Glamour der Show-Welt, hat der heute 44-Jährige eine Sportlerlaufbahn eingeschlagen und wie er selbst sagt den Ausdauersport für sich entdeckt. Seine Rolle in Deutschland als Extremsportler im Breitensport und ohne professionelle Sportdisziplin ist einzigartig. Nach seinem ersten Triathlon 1996, reiht das drittälteste Mitglied der Kelly-Family einen Wettbewerb an den nächsten und entpuppt sich als leistungsstarker Extremsportler.

Vom Ultraman auf Hawaii über den Sahara-Wüstenlauf, dem Badwater Run im Death Valley und einem Alaska 100-Meilen-Race, bis hin zum Bike-Rennen „Race across America“ oder einem Lauf einmal quer durch Deutschland, hat Joey Kelly bisher alle Events erfolgreich absolviert. Die 900 Kilometer quer durch Deutschland seien der härteste Wettkampf seines Lebens gewesen. „Ich habe nachts im Wald geschlafen und hatte 17 Tage kaum etwas zu essen“. Trotzdem sei er um jede Wettkampferfahrung dankbar und wolle keine davon missen. Nicht überraschend, dass Joey Kelly bereits seine nächsten Abenteuer plant.

Charity Night in Runde zwei

Die Kaifu-Lodge veranstaltet die Sports Charity Night in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Ohne Voranmeldung und kostenfrei waren sowohl Mitglieder als auch Gäste willkommen, an der Veranstaltung für den guten Zweck teilzunehmen. Mit einem breiten sportlichen Angebot von Zumba über Partneryoga, Athletic Workout oder Rückengymnastik war für jeden Sportler etwas dabei.

Die Kaifu-Lodge spendet pro Teilnehmer 10€ an den diesjährigen Charity-Partner „Familienhafen“, der Familien mit unheilbar erkrankten Kindern unterstützt. 643 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung im Herzen Eimsbüttels teil. Die Kaifu-Lodge rundete den Betrag auf und spendete insgesamt 9000€ an den Familienhafen. Im vergangenen Jahr konnten bei der ersten Ausgabe der Charity Night rund 8000€ für Hamburg Leuchtfeuer gesammelt werden.

Begeistertes Publikum

Joey Kelly hat es zum Ende seines Vortrags etwas eilig. Einige Teile seiner Präsentation muss er überspringen. „Ich muss hier leider pünktlich wieder weg“ entschuldigt er sich zwischendurch. Doch für einen Ratschlag an die zuhörenden Sportler hat er am Ende noch Zeit: „Ohne Ziele ist unser Leben sinnlos“, sagt er. „Setzt euch Ziele, um euch selbst zu motivieren. Fangt an eure Träume wahr zu machen – Zeit ist das Wichtigste, was wir haben.“ Dann hebt der Extremsportler seine Cap vom Kopf, verbeugt sich und bedankt sich unter tosendem Applaus bei seinem Publikum.

Sarah und ihr Begleiter Tom sind fasziniert von dem Mann mit irisch-amerikanischer Abstammung. „Wahnsinn, was der Typ geleistet hat“ staunt Sarah und Tom ergänzt lachend: „Auf ins eigene Training. Jetzt bin ich doppelt motiviert“. Bis Mitternacht wurde bei der Charity Night gemeinsam Sport gemacht und gefeiert. Den Abend rundete Musical Legende Darryll B. Smith mit einem Live-Auftritt ab.

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3.000 Impfdosen im Kaifu zum Boostern. Ab Freitag und ohne Anmeldung. Vor allem: Schon vier Monate nach Vorimpfung. Aber: BioNTech nur mit Termin und nach sechs Monaten.

Seit der Öffnung im Juni sorgt ein neues Lüftungssystem in der Kaifu-Lodge für mehr Sicherheit im Kampf gegen das Virus. Auch über die Pandemie hinaus soll der Umbau für mehr Sicherheit sorgen.

Letzten Samstag hat die Kaifu-Lodge unter dem Motto „Schwitzen für den guten Zweck“ einen Spendentag veranstaltet. Insgesamt kamen dabei 4.500 Euro an Spendengeldern zusammen.

80 Prozent Café, 20 Prozent Bäckerei: In der Osterstraße hat das „Copenhagen Coffee Lab“ eröffnet. Neben Hafer-Cappuccino und Doppio gibt es auch dänische Backwaren.

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