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Im Keller dieses Wohnhauses hat es keinen Rauchmelder gegeben. Foto: Alicia Wischhusen
Feuerwehreinsatz

Keine Rauchmelder: Kellerbrand im Langenfelder Damm

Am Nachmittag hat ein Keller im Langenfelder Damm Feuer gefangen. Als die Feuerwehr eintraf, war der Brand schon fortgeschritten. Auch ein Säugling hatte sich in dem Wohnhaus befunden.

Von Alicia Wischhusen

Gegen 15:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in den Langenfelder Damm 83 gerufen. Im Keller eines Wohnhauses war ein Feuer ausgebrochen, das laut Feuerwehr aufgrund fehlender Rauchmelder erst verspätet bemerkt wurde.

Säugling bleibt unverletzt

„Wenn es im Keller Rauchmelder gegeben hätte, wäre uns der Einsatz leichter gefallen“, sagte der Zugführer vor Ort. Als die Feuerwehr eingetroffen war, hatte sich im Treppenhaus bereits dichter Rauch gebildet. Da sich zu diesem Zeitpunkt noch Personen im Haus befunden hätten, mussten sich die Einsatzkräfte zeitgleich um die Brandbekämpfung sowie die Versorgung der Personen kümmern. Verletzt wurde jedoch niemand.

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In einer der umliegenden Wohnungen habe sich auch ein gerade sieben Tage alter Säugling befunden. Doch das Kind habe keinen Schaden davongetragen. „Wir haben die Familie in der Wohnung gelassen und abgewartet bis das Treppenhaus so weit rauchfrei war, dass man mit dem Baby nach draußen gehen konnte“, berichtet er.

Feuer frisst sich durch Holzbalken

Das Feuer im Keller habe sich durch die Holzbalken der Decke gefressen, sodass es auch in einer Erdgeschosswohnung zu Rauchbildung kam. In der betroffenen Wohnung hätten sich keine Personen befunden, weshalb die Feuerwehr die Tür aufbrechen musste. Mit Hilfe einer Kettensäge mussten die Einsatzkräfte ein Loch in den Boden der Wohnung sägen, um das Feuer einzudämmen. „Nachdem auch die letzten Glutnester bekämpft sind, können die Bewohner wieder in ihre Wohnungen gehen“, so der Zugführer.

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