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Anzeige Nina Penselin verkauft im "eimsbuettel.Shop" Babysachen und Kinderkleidung. Foto: Rainer Wiemers
Marktplatz

Gegen den Babyversorgungsnotstand – Mit dem eimsbuettel.shop

Der Babyladen Lillemi ist systemrelevant in Eimsbüttel, dem Bezirk der vielen Babys. Der eimsbuettel.shop macht ihn noch relevanter.

Von Gast

Nina Penselin, die Frau, die in ihrem Lillemi-Babyladen in der Weidenallee 65, nahe der Ecke zur Fruchtallee, steht, sagt lächlend: „Wir sind als Babyladen natürlich systemrelevant und ausgenommen von der 2G-Regel.“ Babybedarfsläden waren im ersten Lockdown kurz nicht systemrelevant, also geschlossen. Dann kam die Erkenntnis der Behörden: Schwangere Mütter lassen sich oft nicht impfen. Junge Mütter, die stillen eher auch nicht. Da drohte so etwas wie ein Babyversorgungsnotstand, und Nina Penselin machte ab und zu die Tür des Ladens auf und reichte die Tüten mit den online bestellten Babysachen raus. Vorbei. Jetzt ist der Status von Lillemi „systemrelevant“.

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Babybedarf ist systemrelevant

Die Mutter zweier großer Kinder, die vollständig geimpft ist, schaut gerade in den Kinderwagen der Kundin auf ein sechs Wochen altes Kleinkind und sagt: „oooch süß“.

Nina Penselin ist begeistert von den Waren, die sie anbietet. Sie sei ein „totaler Wollefan“, erzählt die Geschichten zu den einzelnen Marken. Alle sind „möglichst natürlich“, die Firmen entweder alteingessene, die in Deutschland produzieren oder aber ganz neue, die was Besonderes bieten. Sie erklärt ihren neuen Bestseller, ein „Schlüttli“. Das ist ein Kleidungsstück für ganz Kleine, das man nicht über den Kopf anziehen muss, weil es an der Seite Knöpfe hat aber nicht wie eine Jacke oder ein Hemd aussieht. In der Schweiz produziert, „reine Merino-Wolle“.

Flow durch den Babyladen

Weiter, sie ist im Flow: „Hier, das ist von einer belgischen Firma, ganz neu.“ Und weiter: „Die Puckschnecken werden von einer Firma im Hellkamp produziert.“

Puckschnecken? Das sind Stoffschlangen, die man um Babys legen kann, erklärt sie, während sie der Mutter mit Kinderwagen, die gerade reinkommt, sagt: „Wenn du wickeln oder stillen willst, wir haben einen extra Raum.“ Und eine Spielecke mit einem Schaf als Hocker, den sie in Eimsbüttel in einer Ecke mit einem Zu-Verschenken-Zettel gefunden hat und ein Schaufenster für die Kleinen, mit einer Spielzeugeisenbahn, die sie anmacht, wenn Kinder ihre Nasen an der Scheibe platt drücken.

Zurück zum Thema, „hier, die belgische Firma, es gibt noch zwei Geschäfte in Berlin, die das verkaufen und mich“. Man muss sich sozusagen bewerben bei dem Hersteller, um beliefert zu werden, frau muss sich das verdienen.

Stadtteil mit vielen Babys

Nina Penselin hat sich das verdient mit Eifer, Begeisterung und Expertise. Sie übernahm Lillemi 2013 von einer Hebamme, die genau ausgesucht hatte, was gut ist für Neugeborene. Da war Lillemi aber noch ein reiner Onlineshop.

Aber, „im Laden macht es viel mehr Spaß“, im November 2017 eröffnete Nina Penselin Lillemi in Eimsbüttel nahe der Schanze. „Eimsbüttel ist ein Stadtteil mit ganz vielen Babys und mit Leuten, die das Sortiment zu schätzen wissen, bio, in Europa gefertigt“.

eimsbuettel.shop lockt Eltern

Der Onlineshop laufe, eine Mitarbeiterin kümmert sich darum. Aber der Laden, der ist ihr Ding. Weshalb sie bei eimsbuettel.shop dabei ist. Denn der locke Mütter und Väter in den Laden, als Besteller, die selbst abholen.

Nina Penselin sagt: „Kommunikation“ und „Man muss es einfach anfassen“, während sie ein Woll-Jäckchen streichelt. Sie erzählt von einigen der Spielzeugfirmen und hier, „Sophie, in Frankreich ist das schon immer eine Kultmarke“, sie nimmt die Puppe vom Tisch, „das bekommt jedes Kind zum Geburtstag in Frankreich.“

Fuchs geht immer

Und weiter zu dem Holzspielzeug und ach ja, „Fuchs geht immer“, sagt sie. Egal ob online oder im Laden, egal ob als Motiv auf Babykleidung oder als Spielzeug, „wirklich, Fuchs geht immer“.

Krabbelschuhe Bär. Foto: Lillemi
Sophie, die Giraffe. Foto: Lillemi

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