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Unfall Radfahrer LKW
Im März 2019 überrollte in Stellingen ein LKW einen Radfahrer. An der Kreuzung erinnert ein Ghost Bike daran. Jetzt hat der Prozess begonnen. Foto: Gesche Pelters
Prozess

LKW-Fahrer steht wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht

Im März 2019 überrollte ein Lastwagen einen Radfahrer. Das Opfer verstarb noch an der Unfallstelle in Stellingen. Jetzt muss sich der LKW-Fahrer vor Gericht verantworten.

Von Julia Haas

Seit Mittwoch läuft der Prozess gegen den 37-jährigen LKW-Fahrer. Er muss sich dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung stellen.

Urteil nächsten Montag erwartet

Der Prozess soll die Frage klären, ob der Angeklagte den Unfall hätte verhindern können. Nach Angaben eines Gerichtssprechers beteuert der LKW-Fahrer, den Radfahrer beim Abbiegen nicht gesehen zu haben. Neben dem Angeklagten wurden mehrere Unfallzeugen und ein technischer Sachverständiger gehört.

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Die zuständige Richterin von Urban wird das Urteil voraussichtlich am Montag sprechen – dann geht der Prozess in die zweite Runde. Das bestätigte ein Pressesprecher des Gerichts. Die Ehefrau und zwei Kinder des Unfallopfers treten als Nebenkläger auf.

Radfahrer stirbt bei Unfall

Der Unfall ereignete sich im Frühjahr vergangenen Jahres. An der Kreuzung Holstenkamp/Große Bahnstraße überrollte der Lastwagen den Radfahrer beim Rechtsabbiegen. Das 48-jährige Opfer verstarb noch an der Unfallstelle.

Nach Angaben des ADAC Hamburg starben im vergangenen Jahr vier Radfahrer bei Verkehrsunfällen in Hamburg – zwei davon im Zusammenhang mit Lastwagen. Sogenannte „Ghost Bikes“ erinnern an die Unfallopfer.

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