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Mit seinem veganen Konzept für "Nao" konnte Monir Safi den Geschäftsführer Jürgen Hitsch vom "Grün-Weiß Eimsbüttel" überzeugen. Foto: Julia Haas
Neueröffnung

Veganes Restaurant „Nao“ eröffnet bei Grün-Weiß Eimsbüttel

Vegane Bowl statt Currywurst: „Grün-Weiß Eimsbüttel“ bricht mit Vereinsheims-Klassikern. Das „Nao“ setzt auf vegane Gerichte und helle Töne.

Von Julia Haas

Vereinsheime fand er immer schrecklich – zu dunkel, zu braun, zu düster. Dass er selbst mal eins leiten würde, damit hat Monir Safi nicht gerechnet. Bei Grün-Weiß Eimsbüttel überzeugten ihn schließlich die positiven Aspekte: eine einladende Terrasse, viele Fenster, eine große Küche – und vor allem das Potenzial, das sich dahinter verbirgt. „Es brauchte viel Fantasie, um sich das anders vorzustellen. Aber ich wollte es versuchen.“

Seit Juni betreibt der 41-Jährige das Nao – ein veganes Restaurant in der Julius-Vosseler-Straße 195, direkt neben dem Sportplatz. Monir macht vor, wie man Sport-Gastronomie neu denken kann.

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„Nao“ verwandelt Eimsbütteler Vereinsheim

Ein Pokalspiel ohne Currywurst? Viele Vereinsmitglieder müssen sich noch an den Gedanken gewöhnen, weiß Jürgen Hitsch von Grün-Weiß Eimsbüttel. Dennoch begrüßt der Geschäftsführer des Sportvereins das pflanzliche Konzept. Veganes Essen sei ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Und genau da wolle der Sportverein hin: „Wir wollen vieles ändern, um grüner zu werden.“

Über ein Jahr stand das Vereinsheim leer, jetzt betreibt Monir Safi hier ein veganes Restaurant. Foto: „Nao“ und Julia Haas

Monir sagt dazu: „Das Leben ist ein Wandel.“ Dafür stehe auch das Nao. Das Wort kommt aus dem Afghanischen, bedeutet „Veränderung“. Und verändert hat sich auch in den Räumlichkeiten so einiges: Ein halbes Jahr hat der Familienvater am Umbau gearbeitet. Das braune Massivholz ist weißen Möbeln gewichen, grüne Pflanzen und eine florale Tapete schmücken die einst türkisfarbene Wand. „Das war ein unfassbarer Einsatz von ihm, seiner Familie und Freunden“, meint Hitsch.

Sechs Monate hat der neue Inhaber die Vereinsräume renoviert. Foto: „Nao“ und Julia Haas

Vegane Küche am Sportplatz

Zu Grün-Weiß-Eimsbüttel kam Monir, der früher in einer Eventagentur gearbeitet und die ehemalige Bar Nouar im Schanzenviertel geleitet hat, durch einen Zufall. Sein Ziel: Ein eigenes veganes Café zu eröffnen. Durch einen Bekannten erfährt er vom Vereinsheim und wagt sich in das unbekannte Terrain. Mittlerweile ist das Eimsbütteler Sportgelände für Monir und seine Familie, die in Horn lebt, wie ein zweites Zuhause. Während ihn seine Frau im Restaurant unterstützt, besuchen seine Kinder die Kita nebenan: „Alle fühlen sich hier wohl.“

Das wünscht sich der Betreiber auch für seine Gäste. Monir will Eimsbüttel für die vegane Küche begeistern. Dafür bietet er einen täglich wechselnden Mittagstisch und eine monatlich variierende Abendkarte an. In Zukunft sollen fünf bis zehn vegane Eissorten von Hej Eis das Angebot abrunden.

Nao, Julius-Vosseler-Straße 195, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 12 bis 21 Uhr

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nao vegan CAFÈ & BAR

Julius-Vosseler-Straße 195
22527 Hamburg

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