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Zugewuchert. Foto: Anja von Bihl
Zugewuchert. Foto: Anja von Bihl
Velorouten

Radwege in Eimsbüttel

Viele ärgern sich über die Fahrradwege in Eimsbüttel. Was tut Hamburg für bessere Verkehrsverbindungen für Radfahrer?

Von Praktikant

Wer in Eimsbüttel Fahrrad fährt kennt das Problem: Radwege sind kaputt, zugewachsen, zugeparkt oder führen plötzlich auf die Straße. Oft muss man gar nicht auf diesen schlechten Wegen fahren, die Straße bietet sich als Ausweg an. Autofahrer finden das selten gut, auch das Unfallrisiko steigt. Von den nicht endenden Konflikten zwischen Auto- und Radfahrern abgesehen: Neue Fahrradwege sind notwendig, da der Anteil der Fahrradfahrer stetig ansteigt.

Velorouten

In Hamburg gibt es 14 verschiedene Velorouten, die sternförmig vom Stadtzentrum ausgehen. Sie bilden wichtige  Hauptverkehrsbindungen, sind schnell und sicher. Die Velorouten führen oft durch Nebenstraßen, damit der Hauptverkehr nicht beeinträchtigt wird. Außerdem wird darauf geachtet, dass die Velorouten beleuchtet sind, so dass sie auch im Dunkeln befahrbar sind. Sie wurden Mitte der 90er Jahre geplant, werden aber bis 2015 noch nicht fertig sein. Viele sind schon in Benutzung, haben aber noch Lücken. Im Gegensatz zu den so genannten Freizeitrouten kann man auf den Velorouten ohne Umwege fahren.

Eine fertige Strecke. Foto: Anja von Bihl
So soll es auf mehr Straßen aussehen. Foto: Anja von Bihl

Radverkehrsstrategie

Seit 2008 gibt es eine Radverkehrsstrategie. Die Handelskammer Hamburg beklagt aber, dass die Umsetzung nur langsam erfolgt. Im Jahr 2012 hat Hamburg 22 Kilometer  Radwege ausgebaut, im den Jahren davor noch weniger. 280 Kilometer Velorouten gibt es derzeit. Zum Vergleich: Hamburg verfügt über ein Straßennetz, das mehr als 14 mal so lang ist, nämlich ungefähr 4.000 Kilometer.

Von Praktikantin Kira Linsel.

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