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Salvatore Trapani (l.) nimmt die Urkunde für den ersten Platz beim Pizzacontest der Eimsbütteler Nachrichten aus den Händen von Redakteurin Anna Gröhn entgegen. Foto: Holger Vogel
Daumen hoch: Inhaber Salvatore Trapani (l.) nimmt die Urkunde für den ersten Platz beim Pizzacontest der Eimsbütteler Nachrichten von Redakteurin Anna Gröhn entgegen. Foto: Holger Vogel
Piazza Trapani ist die Nr. 1

Weniger is(s)t mehr

Die Würfel sind gefallen. Den Eimsbüttelern schmeckt die Pizza im Piazza Trapani am besten. Inhaber Salvator Trapani darf sich über eine Urkunde und ein Werbepaket bei eimsbuetteler-nachrichten.de freuen.

Von Holger Vogel

Damit hat Salvatore Trapani nicht gerechnet. Er ist sprachlos, was bei ihm eher selten vorkommt. Denn: Die Leser der Eimsbütteler Nachrichten wählten seine Piazza Trapani mit komfortablem Vorsprung auf den ersten Platz, als wir wissen wollten, wer die beste Pizza in Eimsbüttel backt. Bei Facebook erhielt der quirlige Italiener satte 95 Likes und verwies damit die Konkurrenten Al Vovo (64 Likes) und Trattoria Salento (60 Likes) auf die Plätze.

Als der gebürtige Sizilianer seine Sprache wieder gefunden hat, bedankt er sich herzlich bei seinen Fans. „Wenn man mit Liebe und Hingabe seinen Job macht, dann zahlt es sich irgendwann aus, und es kommt etwas zurück.“ In diesem Fall kam ein klares Votum pro Piazza Trapani zurück, und damit verbunden eine Urkunde und als Preis das große Werbepaket auf der Internetseite der Eimsbütteler Nachrichten.

35 Gäste auf 25 Quadratmetern

Nachdem ihm unsere Redakteurin, Anna Gröhn, die Urkunde und ein Überraschungspaket überreicht hat, findet der Inhaber schnell einen Nagel, der neben der Theke in der Wand steckt, und hängt die Urkunde an prominenter Stelle auf. An prominenter Stelle in seiner Pizzeria, die er im September 2008 am Eppendorfer Weg 89 eröffnet hat, und die kaum größer als ein Wohnzimmer ist. Das zweckmäßig eingerichtete Lokal bietet auf 25 Quadratmetern 35 Gästen Platz. Nicht selten ist das Restaurant bis auf den 35. Platz gefüllt, und alle wünschen sich entweder eine Pizza oder handgemachte Pasta. „Der Knaller bei meinen Gästen ist die Pizza Parma Rucola mit Parmesanhobel“, erzählt Trapani. Und das, obwohl er in den ersten Jahren ausschließlich Pasta angeboten habe und erst später Pizzen dazugekommen seien. Nein, sagt der Pizzeria-Chef bestimmt, das Lokal sei nicht nach dem sizilianischen Ort Trapani benannt, Trapani sei halt einfach sein Nachname. Basta.

Das Ojekt der Begierde kommt angeflogen: In der Piazza Trapani schmeckt die Pizza am besten, sagen die Leser der Eimsbütteler Nachrichten. Foto: Vogel
Das Ojekt der Begierde kommt angeflogen: In der Piazza Trapani schmeckt die Pizza am besten, sagen die Leser der Eimsbütteler Nachrichten. Foto: Holger Vogel

Hingabe, Qualität und Liebe sind das beste Rezept

Seine Philosophie: persönliche Hingabe, Qualität und liebevoller Service. Die persönliche Hingabe ist ihm wohl angeboren. Vielleicht hat er sie auch während seiner Lehrjahre im Ruhrgebiet aufgesogen, als er im Sommer Eis herstellte und im Winter Pizza buk. Die Qualität und die Herstellung seiner Ware überwacht er mit Argusaugen. Und seinem Personal impft er stets ein, die Gäste so zu behandeln, als gehörten sie zur Familie. Er geht mit gutem Beispiel voran. In den vergangenen drei Jahren sei seine Stammkundschaft zu seiner Familie geworden. „Da reicht es nicht, zur Begrüßung die Hand zu schütteln. Nein, meine Familienmitglieder wollen umarmt werden“, berichtet er.

Wenn sein Personal in voller Stärke anwesend ist, kann Trapani sich voll auf seine Rolle als Conférencier konzentrieren, die ihm auf den Leib geschneidert ist. Hat sein Pizzabäcker Urlaub, steht der Sizilianer am Steinofen, genießt der Koch einen freien Tag, kocht Trapani am Herd. Oder er hilft im Service, wenn wieder einmal volles Haus ist und die Hungrigen nicht allzulange warten sollen.

Salvatore Trapani im Kreise seiner Gäste, die er auch seine Familie nennt. Foto: Holger Vogel
Salvatore Trapani präsentiert die Siegerurkunde im Kreise seiner Gäste, die für ihn auch seine Familie sind. Foto: Holger Vogel

„Weniger ist mehr“, predigt Trapani immer. Deshalb gibt es bei ihm zu jeder Bestellung frisches Brot mit Olivenöl, Balsamicocrème und etwas Salz als Vorspeise. Mehr nicht. Trapani sagt auch, dass die beste Pizza eine Margherita sei: „Da kannst du immer die Tomatensoße richtig rausschmecken, ob sie säuerlich ist oder frisch gemacht, und ob schäbiger Gouda auf der Pizza liegt oder Mozzarella.“

Trapanis Piazza der Kuriositäten

Restaurantbesitzer erleben manchmal kuriose Geschichten. Seine Frau Katrin, die ihm auch in der Piazza Trapani treu zur Seite steht, erinnert sich an die Begegnung zweier Männer, die sich über mehrere Tische hinweg anschrien und dann aufeinander losgingen: „Ich dachte, jetzt hauen sie sich die Köpfe ein. Aber: Sie fielen sich in die Arme und schluchzten. Die beiden hatten sich in unserem Lokal nach 30 Jahren wiedergesehen.“ Bemerkenswert auch ein verwöhntes Kleinkind, das keine Pizza mochte, dem es dann in der Piazza plötzlich aber so gut schmeckte, dass es eine ganze Pizza alleine verdrückte.

Abschließend noch eine Geschichte mit Insiderwissen: Warum ist die Verweildauer auf der Toilette in der Piazza Trapani ein Indikator dafür, ob die Gäste Italienisch sprechen oder nicht? Katrin Trapani muss lachen: „Naja, wir haben die Toilette mit italienischen Zeitungen tapeziert. Und da hat sich so mancher schon einmal festgelesen…“

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