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Unverpackte, bio Lebensmittel sind heute schon fast eine Seltenheit. Symbolfoto: Leo Papenberg
Unverpackte Bio-Lebensmittel sind heute schon fast eine Seltenheit. Symbolfoto: Leo Papenberg
Bio als Trend

Wie Bio is(s)t Eimsbüttel?

Vom Bio- bis zum Unverpackt-Laden: Hamburg bietet eine große Vielfalt für all jene, die gerne auf Qualität, gesunde Ernährung und die Umwelt achten wollen. Auch die Eimsbütteler sind aufmerksam bei der Wahl ihrer Lebensmittel. Wie genau sie zum Thema bio und unverpackt stehen, haben wir in einer kleinen Umfrage festgehalten.

Von Ida Wittenberg

Bioläden haben in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen – auch einige Eimsbütteler bekennen sich als überzeugte Bio-Einkäufer. Biologisch erzeugte Lebensmittel versprechen eine gesündere Ernährung und umweltverträgliche Produktionsbedingungen. Achtet man als Konsument auf die Verpackung seiner Lebensmittel und verzichtet sogar darauf, tut man zusätzlich etwas für die Umwelt.

Hinter biologischer Landwirtschaft steckt viel Know-how

Der biologische Anbau folgt bestimmten Richtlinen: Bio-Obst und Gemüse müssen frei von Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger sein, um als „bio“ zu gelten. Selbst das Saatgut muss aus biologischem Anbau stammen. Die Richtlinien sehen auch einen besonders schonenden Umgang mit der Natur vor. Hierzu gehört die Beachtung der Fruchtfolgen – frühestens alle fünf Jahre darf die gleiche Pflanze auf einem Acker angebaut werden. Durch den Verzicht auf Chemikalien wird der Boden und das Trinkwasser geschützt. Lange Transportwege der Bioware sollen ebenfalls vermieden werden.

Eine große Auswahl an Bioläden hat in Eimsbüttel ihren Platz gefunden

Nicht nur Bio-Supermärkte, welche zu größeren Ketten gehören sind in Eimsbüttel anzutreffen, auch kleinere Bio-Läden haben ihre Stammkunden gefunden. Die großen Märkte ermöglichen ein entspanntes Einkaufen mit einer Vielzahl von Produkten. In Eimsbüttel sind unter anderem Alnatura in, denn’s Biomarkt, Tjaden’s Bio Frischemarkt und basic anzutreffen.

Die Läden im Bio-Einzelhandel punkten durch spezielle Produktauswahl und eine persönliche Kundenbetreuung: Der Fröhliche Reisball oder auch der Kattendorfer Hofladen befinden sich in der Eimsbütteler Nachbarschaft.

Die Idee hinter den „Unverpackt-Läden“

Einige Bioläden verfolgen schon länger die Idee, ihre Lebensmittel unverpackt zu verkaufen. Der Trend Lebensmittel unverpackt zu verkaufen – wie früher im Krämerladen üblich – kommt nun wieder zurück nach Deutschland. Die Kunden bringen ihre eigenen Behälter mit, sparen das Verpackungsmaterial, und tun damit etwas für sich und die Umwelt.

Bereits 1982 eröffnete die erste Einzelhandelskette mit einem Sortiment an vollständig unverpackten Lebensmitteln Bulk Barn in Kanada. Im Jahr 2007 eröffnete dann das erste Geschäft unpacked in London. Jetzt hat der Trend es auch in den deutschsprachigen Raum geschafft: Im Januar 2017 eröffnet Bio.lose in Eimsbüttel. Als nachhaltiger Bioladen wird Bio.lose in der Osterstraße 81 die Räumlickeiten von Bio Manna übernehmen. Ab nächstem Jahr bieten sie ein großes Sortiment an Bio-Lebensmitteln und Non-food Artikeln, wie Seife ohne Einwegplastikverpackung.

Auch die Eimsbütteler sind begeistert von Bio-Produkten

Wie Bio is(s)t Eimsbüttel?

Ella und Julia gehen immer mit ihren eigenen Taschen zum Einkaufen: So können sie auf die Plastiktaschen verzichten. Aber auch zu überflüssigem Verpackungsmaterial, wie zu der Pappe um eine Zahnpastatube, sagen beide nein. Der Unverpackt-Laden in der Osterstraße wäre also genau das Richtige für die beiden! Foto: Karoline Gebhardt
Auch wenn Stefan mehr im Supermarkt als im Bioladen einkauft, achtet er auf die eine gute bzw. Bio-Qualität seiner Produkte. Auch auf überflüssige Plastikverpackungen verzichtet er gerne. Foto: Karoline Gebhardt
Besonders bei Fleisch ist Barbara die Entscheidung etwas aus biologischer Haltung zu kaufen wichtig. Foto: Karoline Gebhardt
Für Mica ist Bio ein Muss: Besonders bei ihrem Sohn ist sie konsequent in der Entscheidung für Bio-Produkte. Manchmal kann das aber auch aufs Portemonnaie schlagen, dann werden Abstriche bei den Eltern gemacht. Foto: Karoline Gebhardt

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