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Geboren wurde Ruth Geede im Jahre 1916 in Königsberg. Foto: Jannika Grimm
Ruth Geede geboren 1916 in Königsberg ist Deutschlands älteste Journalistin und Autorin. Foto: Jannika Grimm
Journalistin aus Niendorf

100 Jahre Ruth Geede

In einem kleinen Häuschen in Niendorf lebt Ruth Geede. Die 100-Jährige stieg aber nicht aus dem Fenster und verschwand, sondern ist Deutschlands älteste Journalistin und Autorin. Seit mehr als 80 Jahren schreibt sie Geschichten, Glossen, Artikel, Märchen und vieles mehr.

Von Jannika Grimm

1916 war ein ereignisreiches Jahr. Der Erste Weltkrieg wütet in Europa, allein in der Schlacht von Verdun sterben mehr als 700.000 deutsche und französische Soldaten. BMW wird gegründet. Albert Einstein forscht an der allgemeinen Relativitätstheorie. Und in Ostpreußen wird ein kleines Mädchen geboren.

Vor 100 Jahren kam Ruth Geede als Frühchen in Königsberg auf die Welt. Ohne Brutkasten und dann auch noch im Winter. Eingewickelt in Öltücher und im Bett ihrer Mutter, gingen damals nicht viele davon aus, dass sie überleben wird. Zehn Jahrzehnte später ist Ruth Geede bester Dinge. Auch heute noch schreibt sie einmal wöchentlich für die Preußische Allgemeine Zeitung. Mit ihrer Kolumne versucht sie, vermisste Preußen wieder zueinander zu bringen.

Winter 1916, Königsberg

Ihre Arbeit begann damals bei dem Reichssender Königsberg. Dort arbeitete Geede als freie Mitarbeiterin. Mit 19 Jahren erschien ihr erstes Buch mit plattdeutschen Erzählungen. Doch dann kam der Zweite Weltkrieg und mit ihm die Flucht aus Ostpreußen. Gemeinsam mit ihrer Familie floh Ruth Geede über die Ostsee nach Hamburg und entkam dabei nur knapp der russischen Armee. In Hamburg angekommen, konnte sie sehr schnell ihre Arbeit als Journalistin bei der Lüneburger Landeszeitung wieder aufnehmen, wo sie bis 1995 arbeitete.

Wir haben Ruth Geede in Niendorf besucht. Bei Kaffee und Kirschkuchen sprachen wir über ihre Kindheit in Königsberg und ihren Beruf als Autorin und Journalistin. Im Interview bricht Geede mit alten Klischees und erzählt von einschneidenden Momenten ihres Lebens. Auch von ihrer Flucht. Sie spricht über jene Vergangenheit und blickt ferner auf die gegenwärtige Flüchtlingssituation in Europa.

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Im Interview: „Wir hatten alle den Krieg verloren“

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Weitere Informationen

Kamera: Jannika Grimm; Schnitt: Anna Gröhn und Jannika Grimm

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