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Die leckeren Kuchen und Kekse in Valentinas Backsalon werden frisch von Senioren gebacken. Foto: Carolin Martz
Die leckeren Kuchen und Kekse in Valentinas Backsalon werden frisch von Senioren gebacken. Foto: Carolin Martz
Senioren backen Familienrezepte

BackSalon: Kuchen wie bei Oma

Traditionell gebackene Kuchen und Kekse begeistern die Menschen in Valentinas BackSalon im Grindelviertel. In dem Café von Katrin Rauser in der Schlüterstraße 79 backen Senioren nach alten Familienrezepten ihre Lieblingsteilchen.

Von Ida Wittenberg

Der Geruch von süßen Backwaren und frisch aufgebrühtem Kaffee durchströmt den BackSalon im Grindelviertel. Seit dreieinhalb Monaten backen hier Senioren sowohl ehrenamtlich als auch gegen eine kleine Bezahlung, um ihre Rente aufzubessern. Jeder kann seine Ideen und Rezepte mitbringen. Gemeinsam wird entschieden, was gebacken wird.

Katrin Rauser, Geschäftsführerin des Cafés, hat die Idee für das außergewöhnliche Projekt aus München mitgebracht. Sie möchte vor allem das Wissen der älteren Generation bewahren. Alle sind in ihrer Backstube willkommen – einzige Voraussetzung: Rentner müssen sie sein. Sowohl Männer als auch Frauen dürfen den Backlöffel schwingen. Ab Ende Februar kommt sogar ein Konditormeister in Rente dazu und bereichert das Team mit professionellen Kenntnissen.

Der BackSalon soll wachsen

„Den Namen hat eine Freundin von mir maßgeblich beeinflusst. Ihr Spitzname für mich ist Valentina“, berichtet Rauser. So sei sie auf den Namen gekommen. Der Titel Backsalon solle verdeutlichen, dass es ein Treffpunkt für alle ist, die Kuchen lieben.

Für 2017 wünscht sich Rauser vor allem, noch größer zu werden. Gerne möchte sie weitere Läden, Unternehmen und Altenheime mit ihren Backwaren beliefern.

Tradtionelle Familienrezepte für Eimsbüttel

Von Käsekuchen bis zu Frankfurterkranz-Muffins, alles ist dabei. Foto: Carolin Martz
Durch seinen besonderen Charme zeichnet sich das Café im Grindelviertel aus. Foto: Carolin Martz
Mit einem Pott Kaffee dazu schmeckt der Kuchen besonders lecker. Foto: Carolin Martz

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