Bike+Ride: Ausbau an Eimsbütteler Stationen
Dieses Fahrradabstellen soll durch Bike+Ride-Plätze der Vergangenheit angehören. Foto: Karoline Gebhardt
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Bike+Ride: Ausbau an Eimsbütteler Stationen

Der Ausbau von Bike+Ride-Plätzen an Hamburger Haltestellen nimmt Fahrt auf. Allein in diesem Jahr werden insgesamt 3.400 Fahrradstationen gebaut und erneuert. Dabei werden auch Eimsbütteler U-Bahnstationen aufgerüstet.

Bereits vor zwei Jahren hat der Senat beschlossen den öffentlichen Nahverkehr und den Fahrradverkehr besser zu verknüpfen. Für das Ziel bis 2025 insgesamt 28.000 Bike+Ride-Stellplätze an allen 133 Bahnstationen zu schaffen, hat der Senat 31 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Allein in diesem Jahr sollen in ganz Hamburg 2.000 zusätzliche B+R-Abstellplätze erschaffen und 1.400 bestehende Fahrradplätze renoviert werden.

Bike+Ride-Stationen: Ausbau in Eimsbüttel

Unter dem Motto “clever umsteigen” sollen auch Eimsbütteler U-Bahn-Stationen mit einer Fahrradstation ausgestattet werden. Noch in diesem Jahr sollen gut 900 Fahrradplätze an den Eimsbütteler Stationen Hoheluftbrücke, Eppendorfer Baum und Klosterstern fertiggestellt werden.

Besonders stark drückt der Schuh an den Stationen Schlump, Kellinghusenstraße und Hoheluftbrücke. Die beauftragte P+R-Betriebsgesellschaft spricht dort von einem “wilden Abstellen” von Fahrrädern, das durch die neuen Bike+Ride-Stationen verhindert werden soll.

Während 397 B+R-Abstellplätze an der Hoheluftbrücke bereits diesen Herbst fertiggestellt werden sollen, wird an den Stationen Schlump und Kellinghusenstraße noch überprüft, ob das Einrichten der Fahrradgaragen überhaupt machbar ist.

Hamburg auf dem Weg zur Fahrradstadt

Andreas Rieckhof, Staatsrat in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation möchte mit dem B+R- Ausbau die Kombination aus Bahn und Rad noch attraktiver machen und die Innenstadt vom Autoverkehr entlasten:

„Lärm und Emissionen spielen eine immer bedeutendere Rolle. Das wollen wir in den Griff bekommen. Es wird oft unterschätzt, welche Potenziale in der Verknüpfung von Fahrrad und Öffentlichem Personennahverkehr liegen.“

Als Vorbilder für das Projekt gelten die Fahrradstädte Amsterdam, Kopenhagen und Münster.

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