Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Angela Merkel, CDU Parteitag, CDU Nachfolge, Merz, AKK
Angela Merkel in ihrer Geburtsstadt Hamburg. Foto: Max Gilbert
CDU-Parteivorsitz

CDU-Parteitag: Eimsbüttelerin Angela Merkel bekommt Nachfolgerin

Am Freitagnachmittag ging bei der CDU eine Ära zu Ende, nach 18 Jahren gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel den Parteivorsitz an Annegret Kramp-Karrenbauer ab. Dass Merkel in Eimsbüttel geboren wurde und kurz in Harvestehude gewohnt hat, wissen dabei die Wenigsten.

Von Fabian Hennig

Nach 18 Jahren hat Angela Merkel den CDU-Parteivorsitz abgegeben. Künftig wird Annegret Kramp-Karrenbauer die CDU führen und die Partei durch die vielen Wahlen nächstes Jahr manövrieren. Gegen 17 Uhr setzte sich Kramp-Karrenbauer mit 51,7 Prozent gegen ihren Kontrahenten Friedrich Merz durch. Jens Spahn war schon vorher ausgeschieden, weswegen es zu einer Stichwahl kam.

Mit dem Parteitag der CDU in Hamburg ist die Bundeskanzlerin auch in ihren Geburtsort zurückgekehrt. Die 64-Jährige wurde in Eimsbüttel geboren und verblieb sechs Wochen in Harvestehude, bevor sie mit ihren Eltern ins brandenburgische Quitzow zog.

Gebürtige Eimsbüttelerin Merkel

Am 17. Juli 1954 wurde Angela Dorothea Kasner im damaligen Elim-Krankenhaus in der Hohen Weide 17 geboren. Heute befindet sich dort das Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg. Sie war als erstes Kind des evangelischen Theologen Horst Kasner und seiner Frau Herlind Kasner geboren. Horst Kasner hatte ab 1948 an den Universitäten Heidelberg und Hamburg sowie an der Kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld Theologie studiert.

Angela Merkels Wohnort in den ersten sechs Wochen nach der Geburt. Foto: Eimsbütteler Nachrichten
Angela Merkels Wohnort in den ersten sechs Wochen nach ihrer Geburt. Foto: Eimsbütteler Nachrichten

Ihre ersten sechs Wochen verbrachte Angela Kasner in der Isestraße 95 in Harvestehude. Doch einige Wochen nach der Geburt siedelte die Familie von Hamburg in die DDR über. Für die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg trat Horst Kasner im Dorf Quitzow eine Pfarrstelle an. 1977 heiratete sie ihren Kommilitonen Ulrich Merkel, von dem sie auch den Nachnamen übernahm. Jedoch trennten sich die beiden 1981 und ließen sich im Jahr darauf scheiden.

Kruse für Annegret Kramp-Karrenbauer

Der Eimsbütteler CDU-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse twitterte auf den Sieg von Kramp-Karrenbauer ein Foto der Siegerin auf dem Podium, einen lachenden Smiley und einen Daumen nach oben. Kruse hatte sich im Laufe des Tages für die Landesvorsitzende der CDU-Saar und Ministerpräsidentin des Saarlandes als neue Parteichefin ausgesprochen.

Verwandter Inhalt

Die Grünen und die CDU Eimsbüttel haben sich am Sonntag auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Die Parteimitglieder werden kommende Woche darüber abstimmen.

Die Grünen-Politikerin Katja Husen könnte künftig das Bezirksamt Eimsbüttel leiten. Grüne und CDU haben sich auf die Kandidatin geeinigt. Ihre Wahl würde das vorzeitige Ende der Amtszeit von Kay Gätgens (SPD) bedeuten.

Die Linke freut sich über den Bruch der Grünen mit der SPD – und findet gleichzeitig scharfe Worte zur gewählten Alternative. Die Diskrepanz zwischen Grünen und CDU liege unter anderem in der Verkehrspolitik.

Am 25. September hat in den Räumen des ehemaligen Cafés Osterdeich das „Herz und Bauch“ eröffnet. In dem Café trifft balinesische Exotik auf hamburgische Gemütlichkeit.

-
Neu im Stadtteilportal
LITTLE GLOW

Stresemannstraße 73
22769 Hamburg

Anzeige
Anzeige