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Martin, Petra und Jan Wucherpfennig haben ihren Edeka-Markt an der Osterstraße umgebaut.
Anzeige Martin, Petra und Jan Wucherpfennig (v.l.) haben den Edeka-Markt an der Osterstraße neu gestaltet. Foto: Christiane Tauer
Einzelhandel

Edeka Wucherpfennig: Nach Umbau mehr Platz für größeres Sortiment

Familie Wucherpfennig hat ihren Edeka-Markt an der Osterstraße umgestaltet. Es gibt neue Kühlanlagen, neue Kassen und Platz für 500 neue Produkte.

Von Gast

Das markante Gelb-Blau an der Hausfassade ist verschwunden, der Schriftzug Wucherpfennig ebenfalls. Seit Anfang Februar hat der Edeka-Markt an der Osterstraße 185-187 geschlossen, damit die Arbeiter im Inneren bohren, hämmern und schrauben können.

Am Donnerstag, 22. Februar, steht die Wiederöffnung an – und nur der Fußboden wird der alte sein.

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„Wucherpfennig“ in neuer Optik

Der Rest des Supermarkts, das kündigt Marktleiter Jan Wucherpfennig an, wird sich den Kundinnen und Kunden komplett neu präsentieren.

Angefangen beim Äußeren: Der Name Wucherpfennig steht dann auf schwarzem Grund, auch die Eingangstür wird neu sein. Im Inneren erwartet die Kundinnen und Kunden ein Markt mit grauschwarzen Decken und schwarzen Lampen, Pfeiler und Regale in Holzoptik, die nun ohne den bisherigen Mittelgang angeordnet sind, sowie ein neu arrangierter Obst- und Gemüsebereich.

Neue Kühlung als Grund für den Umbau

An den Wänden befindet sich das neue Kühlsystem, das auch der Grund für den Umbau ist. „Ab 2025 sind nur noch bestimmte Kältemittel gesetzlich erlaubt, deshalb mussten wir handeln“, sagt Martin Wucherpfennig, der als Geschäftsführer zusammen mit seinem Sohn Jan die Geschicke des Edeka-Markts leitet. Die alten Kühlanlagen waren zwar erst zwölf Jahre alt und hätten noch einige Jahre funktioniert, doch das spielte keine Rolle.

Immerhin hofft der Geschäftsführer, dass sich durch das neue Waterloop-System etwa zehn Prozent an Energiekosten einsparen lassen. „Insgesamt haben wir rund eine Million Euro in den Umbau investiert.“

„Wucherpfennig“ verzichtet auf Selbstbedienungskassen

Deutlich verändert präsentiert sich der Kassenbereich. Statt drei, gibt es jetzt vier Kassen – eine Hauptkasse, an der auch Tabakwaren verkauft werden, sowie drei kleinere Kassen mit kurzem Laufband. An diese Kassen sollen die Kunden jeweils nacheinander gerufen werden, während sie in einer gemeinsamen Schlange warten. „Wir haben uns gegen Selbstbedienungskassen entschieden, weil wir für die Menschen persönlich da sein wollen“, sagt Jan Wucherpfennig.

Für die zusätzliche Kasse haben sie zwei neue Mitarbeiter eingestellt, sodass jetzt insgesamt 22 Teil- und Vollzeitkräfte für sie arbeiten – viele von ihnen schon seit Jahrzehnten und darunter auch drei Familienmitglieder.

Mehr vegane und vegetarische Produkte

Die 425 Quadratmeter große Verkaufsfläche haben die Wucherpfennigs so konzipiert, dass sie luftiger erscheint, aber trotzdem mehr Platz für neue Produkte bietet. 500 Artikel könnten sie dank des Umbaus zusätzlich ins Sortiment nehmen, sagt der Marktleiter. Vor allem die Abteilung für vegane und vegetarische Produkte im Kühlbereich profitiert und steht jetzt hinter drei Doppeltüren.

Bei der Hafermilch haben sie ebenso aufgestockt wie bei der Auswahl an Müsli- und Porridgeprodukten. Sie wuchs von einer 2,50-Meter-Regalbreite auf vier Meter. Weitere Neuzugänge gibt es in der Feinkostabteilung, bei Oliven und Gewürzen.

Vom Gemüse direkter Durchgang zu den Kassen

An der Leergutannahme hat sich nichts geändert, sie befindet sich weiterhin im hinteren Bereich des Geschäfts. Wer hingegen abends, nach Feierabend, ein paar neue Getränke oder etwas zum Knabbern kaufen möchte, muss nicht erst durch den ganzen Laden laufen.

„Vom Obst und Gemüse aus gibt es jetzt einen direkten Durchgang dorthin und zu den Kassen“, sagt Jan Wucherpfennig. Auf diese Weise hofft er, dass der Markt in Stoßzeiten weniger voll ist und alle schneller ans Ziel kommen.


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