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Harriet Witte engagiert sich ehrenamtlich in ihrem Quartier. Foto: Christiane Tauer
Harriet Witte engagiert sich ehrenamtlich in ihrem Quartier. Foto: Christiane Tauer
Magazin #35

Die Treppenbauerin: Harriet Witte und ihr Einsatz im Grindel

Seit zwanzig Jahren setzt sich Harriet Witte für ein lebenswertes Quar­tier ein. Ihre Arbeit dreht sich vor allem um den Menschen und seine Bedürfnisse.

Von Christiane Tauer

Harriet Witte baut Treppen. Nicht nur beim Grindel e.V., wo sie seit zwanzig Jahren Gewerbetreibende, Anwohnerinnen und Besucher miteinander verbindet.

Erfahrungen, die bis heute prägen

Auch mit echten Treppen kennt sie sich aus: Aufgewachsen in Wuppertal, ­machte sie nach der Waldorfschule eine Ausbildung zur Treppenbauerin. „Wenn die Architekten nicht weiter­wussten, hat mein Chef für alles eine Lösung gefunden.“







Es ist diese Erfahrung, die sie bis heute prägt. Und vielleicht auch die Tatsache, dass ihr Chef das Bundesverdienstkreuz erhielt, weil er sie und zwei weitere Frauen beschäftigte – damals in den 80ern im Handwerk eine Seltenheit.

Die Welt zwischen Mensch, Lokalem und Quartier

Treppenbauerin, Pädagogin, Stadtplanerin, Quar­tiersmanagerin, Gemeinwohlökono­min – Harriet Witte hat vieles in ihrem Leben gemacht und doch vor allem eines: Gemeinschaft und Umgebung ge­staltet.

Dabei stellt sie ­viele Fragen: Wer übernimmt in unserer Gesellschaft welche Aufgaben? Welche Sicht auf die Dinge steht dahinter? Und was bewirkt das Handeln der jeweiligen Person? Harriet Witte betrachtet die Welt in Zusammenhängen, ohne den einzelnen Menschen, das Lokale und das Quartier zu vergessen.

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