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Das Eimsbütteler Nachrichten Magazin #29 ist da.
Ein Heft rund um die Themen Film und Theater in Eimsbüttel - jetzt am Kiosk. Foto: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
IN EIGENER SACHE

Film und Theater – das Magazin #29 ist da

Druckfrische Geschichten über Film und Theater – jetzt im neuen „Eimsbütteler Nachrichten Magazin“.

Von Vanessa Leitschuh

Woran denken Sie bei dem Wort „Räumungsverkauf”? Dem ein oder anderen kommt vielleicht die Videothek MovieStar an der Osterstraße in den Sinn, von deren Fenstern einem seit Jahren die Buchstaben „Alles muss raus” entgegenspringen.

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Es ist wohl der längste Räumungsverkauf in der Stadtteilgeschichte. Ich schreibe „ist”, denn aktuell läuft er noch. Obwohl die Videothek und das benachbarte Lál Pera schon im Sommer die Kündigung bekamen. Im September sollte Schluss sein – der Hauseigentümer plant den Abriss. Seitdem steht ein neues Schild im Fenster: „Jetzt muss wirklich alles weg.” Aber die beiden Institutionen bekommen Aufschub, die Frist verschiebt sich stetig. September, Oktober, November. „Nächste Woche bekommen wir das endgültige Datum”, sagte MovieStar-Geschäftsführer Arivert Masuhr Anfang November. Als wir Mitte November nachfragen: nein, nichts Neues.

Die Videothek ist also noch da. Jedenfalls rein physisch. Wirklich geöffnet hat sie nicht mehr. Da hat sie den Wandel von der DVD zum Streaming überlebt, den Osterstraßenumbau, die Pandemie. Aber diesen letzten Kampf überlebt sie nicht – anders als die meisten Helden in den Filmen, denen die Videothek so lange ein Zuhause war. Unsere Autorin Alana Tongers nimmt Abschied und erinnert sich an die schönen und schaurigen Momente in dieser Eimsbütteler Institution.

Eine ähnliche Reise wie die Videothek hat das Kino in Eimsbüttel durchgemacht. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die Bilder das Laufen lernten und der Film die Stadt eroberte, wuchs Eimsbüttel zur Kino-Hochburg. Wir zeichnen die Geschichte des Eimsbütteler Kinos nach – wie es aufblühte und wieder zerfiel.

Im zweiten Teil des Heftes dreht sich alles um die Bretter, die die Welt bedeuten. Wir sprechen mit Schauspieler Christopher Weiß, warum es ohne Konflikt kein Theater gibt, zeigen, wo Theater für Kinder gemacht wird, und erzählen, wie das Theater der Menschlichkeit nach Eimsbüttel kam.

Viel Spaß mit dem Magazin #29!

Das Magazin gibt’s auch im Print-Online-Abo mit Eimsbüttel+.

Hier geht es zur Übersicht der Verkaufsstellen – oder ganz einfach im Onlineshop bestellen.


Und das ist drin:

Eimsbütteler Kinogeschichte
Vom Guckkasten zum Multiplex – eine Reise durch die einstige Kino-Hochburg Eimsbüttel

Ein Leben mit dem Kino

Das erste Programmkino Deutschlands: Über die Geschichte hinter dem Abaton

Final Cut
Die Videothek in der Osterstraße schließt – eine Verabschiedung

Hinter den Kulissen
Ohne sie geht nichts: ­eine Maskenbildnerin, Locationscouts und die Verleiher von Filmfahrzeugen erzählen

Theater in der Krise?
Wir haben in Eimsbüttels Theatern nach­gefragt, wie die Lage ist

Interview
Ohne Konflikt gibt es kein Theater: Ein Gespräch mit Schauspieler Christopher Weiß

Zum ersten Mal ins Theater

Über das Hoheluftschiff im Isebekkanal und wie es seine kleinen Gäste empfängt

Theater der Menschlichkeit

Ida Ehre hat die Hamburger Kammerspiele gegründet und bis heute geprägt – ein Porträt

Eimsbütteler des Monats

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Made in Eimsbüttel

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