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Umweltsenator Jens Kerstan (links) auf einem Lastenrad. Foto: BUE
Umweltsenator Jens Kerstan (links) auf einem Lastenrad. Foto: BUE
Verkehrswende

Hamburg fördert Lastenräder: Zuschuss bis zu 2.500 Euro

Ab 15. Oktober können Hamburger einen Zuschuss für die Anschaffung eines Lastenrads beantragen. Die Umweltbehörde setzt so ein Zeichen für einen nachhaltigeren Verkehr.

Von Catharina Rudschies

Leiser, platzsparender und umweltfreundlicher – die Umweltbehörde unterstützt mit einem Förderprogramm von 1,5 Millionen Euro für Lastenräder die Wende hin zu einem nachhaltigeren Verkehr. Ab heute können Hamburger einen Zuschuss von bis zu 2.500 Euro für den Kauf eines Lastenrads beantragen.

Grundsätzlich können alle einen Antrag für den Zuschuss stellen: Privatpersonen, Hausgemeinschaften, Vereine, Selbständige oder Firmen. Bedingung ist, dass der Erstwohnsitz in Hamburg ist. Zudem greift die Förderung nur bei zukünftigen Lastenradkäufen.

Verschrottung des Autos bringt 500 Euro extra

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank übernimmt bei erfolgreichem Antrag ein Drittel des Kaufpreises, bei E-Lastenrädern maximal 2.000 Euro und bei normalen Lastenrädern 500 Euro. Zusätzlich erhalten Hamburger, die gerade ein Benzin- oder Diesel-Auto verschrottet haben, einen Abwrackbonus von 500 Euro.

Mit dem Förderprogramm will die Hamburger Umweltbehörde Anreize schaffen, vom Auto auf klimaschonende Verkehrsmittel umzusteigen. Umweltsenator Jens Kerstan sagte dazu: „Unser Ziel ist klar: mehr Lastenräder und weniger Autos und Laster auf Hamburgs Straßen! Das nützt dem Klima, macht die Luft besser und Hamburg leiser.“

Investition in die Zukunft

Lastenräder finden besonders in dicht besiedelten Stadtgebieten wie Eimsbüttel immer mehr Anklang als Alternative zum Auto. Mit 2.000 bis 6.000 Euro sind die Anschaffungskosten jedoch relativ hoch. Der Zuschuss könnte diese Kosten für Hamburger senken. „Dieses Geld ist gut in die Zukunft unserer Stadt investiert“, so Kerstan. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2021.

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