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Bilanzpressekonferenz Hamburg Wasser, Hamburg Energie am 18.05.2016 in Hamburg. Die Geschäftsführer Michael Beckereit und Nathalie Leroy präsentieren die Geschäftszahlen für 2015 und Hamburgs neue Abwasserautobahn. Foto: Hamburg Wasser/Ulrich Perrey
Die Geschäftsführer Michael Beckereit und Nathalie Leroy präsentieren die Geschäftszahlen für 2015 und Hamburgs neue Abwasserautobahn im Abschnitt Eimsbüttel. Foto: Hamburg Wasser/Ulrich Perrey
Abwasserautobahn in Eimsbüttel

Hamburg Wasser investiert 850 Millionen

Hamburg Wasser investiert in den nächsten vier Jahren 850 Millionen Euro in Wasser, Abwasser und Energie. An der Christuskirche wird gerade an einer neuen „Abwasserautobahn“ gebaut, aber die Windkraft kommt nicht in Schwung.

Von Dennis Imhäuser

Die neuen Abwasserkanäle sollen weniger Abwasser bei Überschwemmungen in die „natürlichen“ Gewässer, wie den Isebekkanal oder die Alster leiten, stattdessen soll verstärkt die Pumpstation in der Hafenstraße zum Einsatz kommen, die das Wasser zum Klärwerk befördert. Zudem muss eine deutlich größere Menge an Abwasser durch Hamburgs Untergrund geleitet werden, wenn bis 2030 nach Schätzungen von Hamburg Wasser, 100.000 neue zusätzliche Hamburger sich duschen und Blumen gießen. Einen Einblick in das Abwassersystem konnten sich Journalisten auf der heutigen Bilanzpressekonferenz an der Baustelle der Christuskirche machen. Bis Ende 2016 soll der Eimsbütteler Teil der „Abwasserautobahn“ fertig sein.

Positive Bilanz für Hamburg Wasser

Die Bilanz von Hamburg Wasser ist positiv, der Umsatz stieg um zwei Prozent. Das städtische Unternehmen konnte für das Geschäftsjahr 2015 einen Überschuss von mehr als 62 Millionen Euro ausweisen. In 2015 hat Hamburg Wasser 2,07 Millionen Menschen in Hamburg mit 116,4 Millionen Kubikmeter Trinkwasser versorgt. „Der Pro-Kopf-Verbrauch der privaten Haushalte liegt stabil bei sparsamen 110 Litern am Tag“, so Nathalie Leroy, kaufmännische Geschäftsführerin von Hamburg Wasser.

Hamburg Energie verfehlt Ertragsziel

Während es bei der Wasserversorgung rund läuft, verfehlt Hamburg Energie, eine hundertprozentige Tochter der Wasserwerke, das angepeilte Ertragsziel von 1,2 Millionen Euro.  Am Jahresende waren es nur 835.000 Euro Gewinn. Als Grund für die Fehlkalkulation führt Hamburg Energie die noch nicht in Betrieb genommene Windkraftanlage im Hafen an. Ursprünglich sollte die Anlage bereits in Betrieb sein, doch Hamburg Energie rechnet nun erst 2017 mit Windkrafterzeugung im Hamburger Hafen. Der technische Geschäftsführer von Hamburg Wasser und Hamburg Energie Michael Beckereit erwartet keinen Wachstumsschub am Energiemarkt in den kommenden beiden Jahren.

Was bedeutet das für die Verbraucherpreise?

Die Strom- und Gaspreise sollen laut Hamburg Energie in 2016 nicht steigen. Bestandskunden von Hamburg Energie haben für das laufende Jahr eine Preisgarantie, so Beckereit. Er räumt weiter ein, dass der Energiemarkt sich schnell verändern kann, wenn beispielsweise der niedrige Ölpreis wieder anzieht.

Nathalie Leroy machte bei der Preisentwicklung für Hamburg Wasser keine klare Tendenz aus. Allerdings verwies sie darauf, dass die Preise für Wasser in Hamburg im deutschlandweiten Vergleich auf Platz drei liegen. Die Preisgestaltung für das Abwasser überzeugte jedoch nicht, denn hier liegt Hamburg nur im Mittelfeld.

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