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Symbolbild, Foto: Anja von Bihl
Drogenfund

Entlaufener Hund führt Polizei zu Hanfplantage

Am Samstag nahm die Polizei vorläufig zwei Personen in der Nähe der Christuskirche fest. Sie sollen in ihrer Wohnung Marihuana angebaut haben. Auf die Spur brachte die Beamten der entlaufene Hund der Tatverdächtigen.

Von Fiona Kleinert

Am vergangenen Samstag wurde die Polizei am späten Nachmittag darüber informiert, dass ein herrenloser Hund bei der Christuskirche unterwegs sei. In der Marthastraße angekommen, fanden die Beamten den Mischlingshund unangeleint auf dem Gehweg. Das Tier zitterte laut Polizeimeldung am ganzen Körper. Die Polizei befragte mehrere Passanten zu der Herkunft des Hundes, bis ein Bewohner sich von seinem Balkon aus als Besitzer meldete.

Bereits im Hausflur des Hundebesitzers stellten die Beamten starken Marihuanageruch fest und folgten auf Verdacht dem sichtlich nervösen Mieter in seine Wohnung. Dort angekommen fanden die Beamten eine Aufzuchtanlage für Marihuana. Solarlampen, Erdsäcke und Bewässerungsanlagen sowie 37 Marihuanapflanzen wurden sichergestellt, wie uns die Polizei am Telefon mitteilte. Der 27-jährige Hundebesitzer und seine gleichaltrige Mitbewohnerin wurden vorläufig festgenommen, während der Hund in die Obhut einer Bekannten kam.

Aufgrund fehlender Haftgründe wurden die beiden Verdächtigen aber bereits wieder entlassen. Trotzdem kommt auf sie ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. In dieser Sache ermittelt nun das Drogendezernat im Landeskriminalamt weiter. Anfang Februar überführte die Polizei ebenfalls zwei mutmaßliche Drogendealer in Eimsbüttel.

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