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Die Grünflächen der Stellinger Schweiz sind landschaftlich sehr reizvoll. Mit dem Übergnag in die Waldbereiche des Niendorfer Geheges endet die Eimsbüttelachse. Foto: Auf rund 100 km umschließt der äußere Grüne Ring die Stadt. Acht Tourenvorschläge für Wanderer stellt die Hamburger Umweltbehörde vor. Foto: Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg
Die gefährlichen Lockmittel sind meist in Grünanlagen ausgelegt. Foto: Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg
Präparierte Hundeköder

Hundsmäßig: Nägel in Wurstköder gefunden

Vorsicht Köder-Attacke in Niendorf: Nägel in Wurststücken oder anders präparierte Hundeköder können gefährliche Folgen haben. Hundehalter sollten ihre Tiere unterwegs im Auge behalten und betroffene Gebiete möglichst meiden.

Von Vanessa Leitschuh

In einer Parkanlage am Hadermanns Weg in Niendorf wurden am letzten Donnerstag mit Nägeln präparierte Wurststückchen gefunden. Die Polizei Niendorf bestätigte den Fund und die Grünfläche wurde abgesperrt und durchsucht.

Eine Zeugin berichtete, dass eine Nachbarin mit ihrem Hund in dem Park unterwegs gewesen sei. Als dieser bereits einen der mit Nägeln versehenen Köder fressen wollte, wurde die Hundebesitzerin darauf aufmerksam und konnte einschreiten. Sie verständigten die Polizei, woraufhin diese insgesamt fünf der Wurststückchen sicherstellte.

Giftköder-Funde beim Ordnungsamt melden

Jedes Jahr gehen zahlreiche Meldungen über vergiftete oder mit gefährlichen Gegenständen, wie Nägel oder Scherben, gespickte Hundeköder ein. Findet ein Vierbeiner eines der gefährlichen Lockmittel, kommt oft jede Hilfe zu spät. Die Tiere erleiden starke Schmerzen durch innere Blutungen und Krämpfe, während Tierhalter meist zunächst nicht wissen, was ihrem Hund fehlt. Denn die Täter platzieren die Köder für gewöhnlich im hohen Gras oder Gebüschen.

Auch Katharina hält nichts von der Leinenpflicht im Isebekpark: "Ich finde es schade und möchte lieber, dass sich Hunde austoben und frei herumlaufen dürfen. Ich kenne als Alternativfläche nur die Alster und die ist mir zu weit weg." Sie ist der Meinung, dass gerade Hunde, die zur Hundeschule gegangen sind und gut erzogen sind, weiter frei laufen dürfen. "Außerdem brauchen vor allem junge Hunde viel Platz zum Austoben", sagt sie weiter. Foto: Carolin Martz

Hunde-Zoff in Eimsbüttel: Leinenpflicht oder nicht am Kaifu-Ufer?

Ein Bürgerbegehren gegen einen Bürgerentscheid in Eimsbüttel? Hundehalter wollen Stimmen gegen die Leinenpflicht am Isebek-Ufer sammeln und damit gegen die Planung des Runden Tischs zum Isebek-Grünzug vorgehen. Dieser wurde nach einem Bürgerentscheid 2013 eingerichtet und soll den Interessen der Bürger beim Umbau Rechnung tragen.

In Gruppen auf Facebook und Whats App wurden Bilder der Funde in Niendorf verbreitet, um andere Hundehalter zu warnen. Eine weitere Plattform ist der Giftköder-Radar. Die Tierrechtsorganisation PETA hat diesen gemeinsam mit dem Unternehmen Josera erstellt. Dort können Fundorte angezeigt und andere Hundebesitzer informiert werden. Die Datenbank umfasst bereits 160.000 Mitglieder und zeigt über 9500 Fundorte in ganz Europa. Entsprechende Köder sollten aber auch direkt bei dem zuständigen Ordnungsamt gemeldet werden.

Ausgelegte Köder auch für Kinder gefährlich

Die Anzeige der Fundorte ist nicht nur für Tierbesitzer wichtig, denn auch für Kinder können die Köder eine Gefahr darstellen. Besonders dann, wenn sie in der Nähe von Spielplätzen ausliegen –  so auch in der Parkanlage am Hadermanns Weg in Niendorf. Auch dort wurden die Wurststückchen in der Nähe eines Spielplatzes gefunden, wie der Pressesprecher der Polizei berichtet.

Wer präparierte oder vergiftete Lockmittel auslegt, muss mit rechtlichen Folgen rechnen. Denn die Köder-Attacke ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, kann aber auch als Sachbeschädigung – da für Tiere rechtlich die gleichen Vorschriften anzuwenden sind, wie für Sachgegenstände – oder sogar als gefährliche fahrlässige Körperverletzung geahndet werden.

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