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Leere Supermarktregale in Zeiten von Corona. Symbolbild: Sophia Kleiner
Für den Katastrophenfall empfiehlt die Regierung, Vorräte für zehn Tage anzulegen. Übertriebenes Hamstern führt dagegen zu leeren Supermarktregalen. Symbolbild: Sophia Kleiner
Pandemie

In Zeiten von Corona: Notvorrat statt Hamstern – eine Einkaufsliste

Hamstern ist unsolidarisch. Notvorräte anlegen dagegen immer sinnvoll. Wir geben einen Überblick über sinnvolle Notvorräte.

Von Sophia Kleiner

Das Lieblingsgericht des Monats? Pasta. Die Ausbreitung des Coronavirus verunsichert viele Menschen. Einige beginnen daher übertriebene Vorräte zu horten. Der Trend heißt: Hamstern.

Da einige befürchten, dass Produkte knapp werden könnten, wird ein übertriebener Notvorrat angelegt. Das könnte dazu führen, dass manchen Menschen wichtige Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel fehlen.

Ansturm auf die Supermärkte

Edeka Niemerszein bereitet der Ansturm bisher keine größeren Probleme. Trotzdem gehen sie gegen Hamsterkäufe vor. Damit alle Kunden weiterhin aus der gesamten Produktpalette wählen kann, hat Edeka Niemerszein: einige Produkte rationiert: „Jeder Kunde darf bei uns eine Packung Toilettenpapier, eine Packung Zwieback und eine Packung Knäckebrot kaufen“, erklärt Jose De Sousa, Marktleiter bei Edeka Niemerszein.

Foto: Eimsbütteler Nachrichten

Bei Mehl, Nudeln, Reis, Konserven, Fertiggerichten und Seifen dürfe sich jeder einen Vorrat an zwei Stücken anlegen. Durch die Vorsichtsmaßnahme will der Supermarkt sicherstellen, dass sich jeder einen Notvorrat anlegen kann.

Die Mengen decken sich mit dem Vorrat, den das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus gibt es zwar keine neue Checkliste, weiterhin sollte jeder Bürger aber einen Notvorrat an Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu Hause haben. Dieser sollte für zehn Tage ausreichen.

So sollte die Einkaufsliste aussehen

Um rund zwei Wochen versorgt zu sein, reicht für eine Person folgender Vorrat:

Lebensmittel und Getränke

  • Vollkornbrot: 1.000 g
  • Zwieback: 400 g
  • Knäckebrot: 1.000 g
  • Nudeln, roh: 500 g
  • Reis, roh: 250 g
  • Hafer-/Getreideflocken: 750 g
  • Kartoffeln, roh: 1.000 g
  • Bohnen in Dosen: 800 g
  • Erbsen/Möhren in Dosen: 900 g
  • Rotkohl in Dosen/Gläsern: 700 g
  • Sauerkraut in Dosen: 700 g
  • Spargel in Gläsern: 400 g
  • Mais in Dosen: 400 g
  • Pilze in Dosen: 400 g
  • Saure Gurke im Glas: 400 g
  • Rote Bete: 400 g
  • Zwiebeln, frisch: 500 g
  • Kirschen im Glas: 700 g
  • Birnen in Dosen: 250 g
  • Aprikosen in Dosen: 250 g
  • Mandarinen in Dosen: 350 g
  • Ananas in Dosen: 350 g
  • Rosinen: 200 g
  • Haselnusskerne: 200 g
  • Trockenpflaumen: 250 g
  • Zitronensaft: 0,2 l
  • Kaffee (Pulver) / Instantkaffee: 250 g
  • Tee schwarz, trocken: 125 g
  • H-Milch 3,5% Fett: 3 l
  • Streichfett: 250 g (Butter, Margarine)
  • Öl (z.B. Maiskeim, Sonnenblumen): 0,3 l
  • Hartkäse: 700 g
  • Thunfisch in Dosen: 150 g
  • Ölsardinen in Dosen: 100 g
  • Heringsfilet in Soße, Konserve: 100 g
  • Corned Beef in Dosen: 250 g
  • Bockwürstchen im Glas/Dosen: 300 g
  • Kalbsleberwurst im Glas/Dosen: 300 g
  • Dauerwurst (z.B. Salami): 360 g
  • 10 Eier Gewichtsklasse (à 60 g Einkaufsgewicht): 530 g
  • Mineralwasser: 28 l

Frischobst (1.000 g)

  • Apfel roh
  • Birne roh
  • Banane roh
  • Orange roh

Eine Vorratstabelle für zehn Tage von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gibt es hier zum Download:

Für weitere Produkte wie die Hausapotheke und Hygieneartikel hat das Bundesamt eine Checkliste zusammengestellt:

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