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Die Hamburger Kammerspiele zeigen „Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge“. Foto: Alexis Milne
Die Hamburger Kammerspiele zeigen „Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge“. Foto: Alexis Milne
Theater

Kammerspiele zeigen „Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge“

Gestern Abend führten die Hamburger Kammerspiele die Premiere von „Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge“ auf – ein Stück des Intendanten Axel Schneider.

Von Alexis Milne

Die Hamburger Kammerspiele feierten vergangene Nacht eine Premiere: Das Theater zeigte die Uraufführung von „Nächstes Jahr Bornplatzsynagoge“.

Das Stück vom Kammerspiele-Intendanten Axel Schneider arbeitet die Geschichte der Bornplatzsynagoge im Grindelviertel auf, die nach ihrer Zerstörung durch das NS-Regime nun wieder errichtet werden soll.

Theaterstück über Bornplatzsynagoge

Schneider hat das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Michael Katz geschrieben und führt darüber hinaus Regie. Ein Ensemble aus sechs Schauspielerinnen und Schauspielern leitet in unterschiedlichen Rollen durch die Handlung.

Sie setzt bei der Zerstörung der Bornplatzsynagoge an. Von dort begleitet die Geschichte von Aron Stein und später seinem Sohn Len. Beide Figuren setzen sich mit dem Wiederaufbau der Synagoge auseinander.

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Kammerspiele als „Theater der Menschlichkeit“

Der Titelorientiert sich an dem Spruch „nächstes Jahr in Jerusalem“, der den Wunsch der jüdischen Diaspora ausdrückt, nach Jerusalem zurückzukehren. Das Stück befasst sich mit Fragen der jüdischen Identität nach dem Holocaust. Zudem geht es um die Rückkehr der Tora-Krone der Bornplatzsynagoge zur jüdischen Gemeinde.

Im Programmheft des Stücks erklärt Schneider, es gehe auch darum, dem Leitsatz der Theatergründerin Ida Ehre für die Kammerspiele zu folgen: Es sei ein „Theater der Menschlichkeit“.

Das Stück läuft in den Kammerspielen bis in den März, 13 weitere Aufführungen sind geplant.


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