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Lastenrad-Förderung geht in die zweite Runde. Foto: Fabian Sigurd Severin
Mit weiteren 700.000 Euro fördert die Umweltbehörde die Wende hin zu einem nachhaltigeren Verkehr. Foto: Fabian Sigurd Severin
Verkehrswende

Lastenrad-Förderung geht in die nächste Runde

Ab dem 1. April können Hamburger erneut einen Zuschuss für ihr Lastenrad beantragen. Der letzte Fördertopf für die Anschaffung von Lastenrädern war bereits nach drei Wochen aufgebraucht.

Von Vanessa Leitschuh
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Die Umweltbehörde öffnet einen neuen Fördertopf für alle Hamburger, die sich ein Lastenrad anschaffen möchten. Weitere 700.000 Euro stellt die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) dafür zur Verfügung. Wer einen Antrag stellen will, kann diesen ab dem 1. April bei der IFB einreichen.

Bei erfolgreichem Antrag übernimmt die IFB ein Drittel des Kaufpreises. Das können bei Lastenrädern und Fahrradanhängern bis zu 500 Euro sein. E-Lastenräder fördert die IFB mit bis zu 2.000 Euro.

„Lastenräder sind klimafreundlich, sie sind ein wichtiger Baustein der Verkehrswende – gerade in einer Millionenstadt“, so Umweltsenator Jens Kerstan. „Der Markt bietet immer mehr spannende und praktische Modelle. Mit einem Lastenrad im Haushalt kann der Verzicht auf ein eigenes Auto deutlich leichter fallen.“

Letzte Förderung nach drei Wochen ausgeschöpft

Die Förderung beantragen können sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende, Selbstständige, Hausgemeinschaften, Vereine oder Firmen. Einzige Voraussetzung ist, dass der Erstwohnsitz in Hamburg liegt. Außerdem muss der Antrag vor dem Kauf des Lastenrads gestellt werden.

Mit dem #moinzukunft-Förderprogramm will die Umweltbehörde Hamburgs Straßen nachhaltiger machen und Bürger dazu bewegen, vom Auto auf umweltfreundliche Lastenräder umzusteigen. Schon im Oktober unterstützte die Umweltbehörde die Anschaffung eines Lastenrads. Knapp 1.000 Bürger beantragten einen Zuschuss – damit war der 1,5-Millionen-Fördertopf, der für drei Jahre angelegt war, bereits nach drei Wochen ausgeschöpft.

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