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Die Polizei ermittelt wegen des mutmaßlichen Betrugs mit einer Mietwohnung in der Matthesonstraße. Archivfoto: Robin Eberhardt
Die Polizei ermittelt wegen des mutmaßlichen Betrugs mit einer Mietwohnung in der Matthesonstraße. Archivfoto: Robin Eberhardt
Polizei

Betrug mit Mietwohnung in Eimsbüttel?

Ein Mann besichtigte eine Wohnung in Eimsbüttel und zahlte über 2.000 Euro. Dann kamen ihm Zweifel. Die Polizei ermittelt nun und sucht nach möglichen weiteren Geschädigten.

Von Julia Haas

Während viele Menschen auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind, nutzen Betrüger diese Situation immer häufiger aus. Jetzt berichtet die Polizei Hamburg von einem aktuellen Vorfall in Eimsbüttel: Eine Frau soll mehrere Interessentinnen und Interessenten für eine Mietwohnung in der Matthesonstraße betrogen haben.

Mietwohnung: Mann zweifelt nach Besichtigung und geht zur Polizei

Darauf aufmerksam wurden die Beamten, als ein 30-jähriger Mann am Dienstag auf dem Polizeirevier in der Troplowitzstraße erschien. Er habe kurz zuvor eine Mietwohnung in der Matthesonstraße besichtigt. Der Frau, die die Besichtigung durchgeführt habe, habe er eine Kaution von über 2.000 Euro gezahlt, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Weil dem Mann schließlich Zweifel an der Seriosität des Angebots gekommen seien, habe er Strafanzeige erstattet, so die Polizei.

Zivilfahnder sollen daraufhin das angebliche Mietobjekt, welches sich in einem Mehrfamilienhaus befindet und online inseriert wurde, überprüft haben. Wie die Polizei bekannt gab, hatte die Frau dort in der Zwischenzeit weitere Besichtigungen durchgeführt. Die Einsatzkräfte nahmen die mutmaßliche Betrügerin vorläufig fest.

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Weitere Geschädigte in Eimsbüttel?

Nach Angaben der Polizei führte die 46-jährige Frau vermeintliche Mietvertragsdokumente, mutmaßlich als Kaution erlangtes Bargeld und ein Ausweisdokument mit gefälschten Personalien mit sich. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung in Altona-Nord stellte die Polizei weiteres Beweismaterial sicher.

Mangels Haftgründen wurde die Frau inzwischen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. Wer den Verdacht hat, ebenfalls Opfer des mutmaßlichen Betrugs geworden zu sein, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Schutz vor betrügerischen Immobilienangeboten

Die Polizei weist darauf hin, dass Betrüger mit raffinierten Taktiken Wohnungssuchende und Ferienhausinteressenten täuschen. Um sich vor betrügerischen Immobilienangeboten zu schützen, rät die Polizei zu folgenden Maßnahmen:

  • Wohnungssuchende sollten auf persönliche Begegnungen bestehen. Einerseits, um den Vermieter oder Eigentümer persönlich kennenzulernen, andererseits, um die Immobilie vor Zahlung zu besichtigen.
  • Es gilt, misstrauisch zu bleiben: Wenn Angebote zu schön sind, um wahr zu sein, ist Vorsicht geboten.
  • Eigene Recherchen können helfen, ein Betrug zu erkennen. Die Polizei empfiehlt, die Kommunikationsdetails der Hausverwaltung oder Immobilienagentur selbstständig zu überprüfen. Gegebenenfalls kann es auch hilfreich sein, andere Mieter im Haus zu kontaktieren.
  • Wer Zweifel an einem Angebot hat, sollte keine Vorauszahlungen tätigen und keine persönlichen Daten preisgeben. Prinzipiell rät die Polizei zur Vorsicht, wenn es darum geht, persönliche Informationen im Internet weiterzugeben.
  • Wer Opfer eines Betrugs wird, sollte umgehend die Polizei kontaktieren und die Betreiber der Immobilienplattform über die verdächtige Anzeige informieren.

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