Modernisierung der Stromkabel zieht sich in die Länge
Die Modernisierungsarbeiten am Eidelstedter Weg sollen Anfang 2018 beendet sein. Foto: Robin Eberhardt
Modernisierung

Modernisierung der Stromkabel zieht sich in die Länge

Die Modernisierungsarbeiten an der Eimsbütteler Stromversorgung dauert länger als geplant. Veraltete Kabel und Großkundenwünsche werden von “Stromnetz Hamburg” als Gründe angeführt.

Seit Monaten werden die Stromkabel in Eimsbüttel erneuert. Nun hat “Stromnetz Hamburg” in einem Schreiben angekündigt, dass die Arbeiten länger als geplant dauern werden. Damit wird sich die Parkplatzsituation für die Anwohner auch in den nächsten Monaten nicht verbessern.

Die Arbeiten in der Eichenstraße wie auch im Eidelstedter Weg sollen noch dieses Jahr fertig gestellt werden, falls unerwarteter Frost nicht zu weiteren Behinderungen führt. Auch in der Ottersbeckallee zwischen der Lutterothtstraße und der Unnastraße sollen die Baumaßnahmen noch in diesem Jahr beendet werden. Nur die Baugrube vor dem Umspannwerk werde noch bis Mitte 2018 offen bleiben.

Verschiedene Gründe führen zu Verzögerung

In der Lutterothstraße soll die Modernisierung Anfang nächsten Jahres beginnen. Zum Schutz der Bäume soll dort ein Spezialbagger eingesetzt werden, das wird die Bauarbeiten, laut Anwohnerschreiben, in die Länge ziehen.

Am schlimmsten trifft es die Anwohner des Kreuzungsbereiches Unnastraße, Quickbornerstraße, Eidelstedter Weg und Heußweg, dort werde, nach heutigem Stand, noch bis Ende 2018 oder Anfang 2019 gebaut.

Als Gründe für die Verzögerung führt “Stromnetz Hamburg” in dem Anwohnerschreiben unter anderen den schlechten Zustand der vorgefundenen Kabel an. Außerdem seien im Zuge der Modernisierung Großkunden mit Wünschen an das Unternehmen herangetreten, so Pressesprecherin Anette Polkehn-Appel.

Kein Planungsfehler

“Einige unserer größeren Kunden benötigen zusätzliche Stromleitung, dass ist einer der Gründe, warum sich die Modernisierungsarbeiten im Bereich Eimsbüttel verzögern”, erläutert die Unternehmenssprecherin.

Obwohl in dem Anwohnerschreiben auch bei der Planung bekannte Gründe wie die Schwierigkeit einer Modernisierung im Stadtgebiet angeführt werden, bestreitet Polkehn-Appel Planungsfehler vor dem Beginn der Bauarbeiten.

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