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Richtfest Ernst-Horn-Straße. Quelle: HamburgerWohnen

Richtfest Stellinger Linse

„Mittenmang tohuus“ heißt eine neue Wohnanlage in der Ernst-Horn-Straße in der Nähe des S-Bahnhofs Langenfelde. Am Dienstag war dort Richtfest.

Von Anja von Bihl
Richtfest Ernst-Horn-Straße. Quelle: HamburgerWohnen
Richtfest Ernst-Horn-Straße. Quelle: Baugenossenschaft Hamburger Wohnen

Rund 300 Gäste waren dabei, als die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen zum Feiern einlud. Vorstandsmitglied Hardy Heymann sagte in seiner Bauherrenrede: „Große Wohnungen für Familien und Wohnungen für Senioren werden von unseren Mitgliedern stark nachgefragt.“ Hier werde durch Nachverdichten neuer Wohnraum geschaffen. Die neuen Häuser liegen auf einem ehemaligen Parkplatz in der Mitte des Wohngebiets „Stellinger Linse“. Die 43 neuen Wohnungen sollen im Frühjahr 2015 bezugsfertig sein.

Seniorengerechte Zweizimmerwohnung. Quelle: Baugenossenschaft Hamburg Wohnen
Seniorengerechte Zweizimmerwohnung. Quelle: Baugenossenschaft Hamburg Wohnen

Der Wohnpark an der Ernst-Horn-Straße und dem Försterweg umfasst derzeit knapp 1.600 Wohnungen. Viele Genossenschaftsmitglieder leben schon seit vielen Jahren hier und möchten auch ihr Alter in der vertrauten Umgebung verbringen.

Daher ist der größte Teil der Neubauten (28 Einheiten) für Senioren vorgesehen. Wer in die barrierefreien Wohnungen einziehen will, benötigt einen Wohnberechtigungsschein („§5-Schein“), und ein Familienmitglied muss mindestens 60 Jahre alt sein. Das Besondere: Für die älteren Menschen sind auch zwei WGs vorgesehen. Jeweils zwei Bewohner bekommen ein Zimmer mit eigenem Bad und teilen sich eine Küche. Die Seniorenwohnungen sind öffentlich gefördert.

Neue Fassade am S-Bahnhof Langenfelde. Foto: Anja von Bihl
Neue Fassade am S-Bahnhof Langenfelde. Foto: Anja von Bihl

Die restlichen 16 Wohnungen sind frei finanziert und bis zu 105 Quadratmetern groß, hier sollen Familien einziehen.

Goldschimmer statt Betongrau

Das Wohngebiet wird auf der einen Seite begrenzt von den Gleisen der S-Bahn und auf der anderen Seite von denen der Fernbahn und trägt wegen seiner dadurch entstandenen Form den Namen „Stellinger Linse.“  Auch an anderer Stelle des Quartiers sind Arbeiten im Gange: Der bis zu 18-stöckige Hochhauskomplex am S-Bahnhof Langenfelde mit seinen 186 Wohnungen wird gerade energetisch modernisiert und erhält eine Aluminiumfassade in verschiedenen Goldtönen.

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