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In Zukunft sollen immer weniger der rosa Säcke an den Straßenrändern zu sehen sein. Foto: Eimsbütteler Nachrichten
In Zukunft sollen rosa Müllsäcke aus Eimsbüttels Straßen verschwinden. Archiv: Eimsbütteler Nachrichten
Müllentsorgung

Weniger rosa Säcke in Eimsbüttel

Seit Jahren will Hamburg die rosa Müllsäcke für den Hausmüll abschaffen. Daten der Umweltbehörde zeigen, dass die Zahl der Haushalte mit rosa Müllsäcken in Eimsbüttel zurückgeht.

Von Nina Freier

2024 waren noch 3.632 Benutzungseinheiten auf rosa Müllsäcke als Entsorgungsbehältnis angewiesen. Ein Jahr später waren es nur noch 1.992, wie aus einer Antwort der Umweltbehörde auf eine Kleine Anfrage der Eimsbütteler SPD-Fraktion hervorgeht. Der Rückgang beläuft sich somit auf ca. 54 Prozent.

Zurückzuführen sei das auf 23 neue Standorte von Müllstandplätzen auf öffentlichem Grund. Dadurch wurde 1.369 Benutzungseinheiten ein Anschluss an das öffentliche Müllsystem ermöglicht.

Neue Standorte für Müllstandplätze geprüft

Grundsätzlich seien Grundstückseigentümer verpflichtet, selbst Abfallbehälter oder Abfallbehalterräume bereitzustellen. Diese sollen auf dem jeweiligen Grundstück Platz finden. Sofern eine Umsetzung auf dem eigenen Grundstück nicht möglich sei, können in den folgenden Wochen Sondernutzungsanträge beim Bezirksamt eingereicht werden. Diese greifen jedoch nur in Fällen fehlender Kapazitäten.

Die Stadtreinigung Hamburg habe bereits 92 weitere Standorte in Eimsbüttel geprüft, um dort weitere Müllstandplätze zu errichten. So soll langfristig gegen die rosa Säcke vorgegangen werden. Wichtig sei dafür vor allem der Anschluss von Benutzungseinheiten an Unterflursysteme, Behälterstandplätze und andere Entsorgungsmöglichkeiten.

Beschwerden über rosa Säcke

Die rosa Säcke führen im Bezirk immer wieder zu Beschwerden. Sie locken Ratten und Vögel an, seien häufig witterungsbedingt oder durch Tierverbiss beschädigt und führen zur Verunreinigung des Stadtgebietes, so Roland Oehlmann, Sprecher des Kerngebietsausschusses der SPD-Fraktion Eimsbüttel.

Das allgemeine Ziel sei, weitere Haushalte an Unterflursysteme und reguläre Entsorgungsmöglichkeiten anzuschließen. Dieses Vorhaben baut auf dem langfristigen Ziel auf, die rosa Säcke endgültig abzuschaffen.


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