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Auch Switchh bekommt mehr Geld. Foto: Robin Eberhardt
Digitalisierung

Rund 2,5 Millionen Euro für Verkehrssysteme

Die Stadt Hamburg bekommt vom Bund rund 2,5 Millionen Euro für Projekte zur Digitalisierung der Verkehrssysteme zur Verfügung gestellt. Das teilte Rüdiger Kruse, Berichterstatter für Verkehr und digitale Infrastruktur im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, mit.

Von Fabian Hennig

Der Bund stellt Gelder für vier weitere Projekte zur Digitalisierung der Hamburger Verkehrssysteme zur Verfügung. Das gaben Rüdiger Kruse, CDU Eimsbüttel, und sein Parteikollege Christoph Ploß, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, bekannt.

„Es sind die Großstädte, in denen Deutschland seine Kompetenz in Sachen Nachhaltigkeit unter Beweis stellen wird“, freut sich Kruse. Er sei sehr zufrieden, dass die Gelder, die im Haushaltsausschuss bereitgestellt wurde, in seine Heimatstadt fließen, um damit smarte und vorausschauende Verkehrssysteme zu entwickeln.

Vier geförderte Projekte

Die 2,48 Millionen Euro fließen nun in vier Projekte, die die Digitalisierung der Verkehrssysteme unterstützen. Darunter zum Beispiel die Entwicklung eines Simulators für eine verbesserte Stauprognose und die Erfassung von Live-Staudaten, das digitale Parkplatzmanagement für switchh und der Aufbau des Hamburger Radverkehrszählnetzes.

„Section Control“: Bekommt Niendorf den Super-Blitzer?

In Niendorf wird der Einsatz einer in Deutschland neuartigen Blitzer-Technologie, genannt "Section Control", geprüft. SPD und Grüne wollen die Straße "Niendorfer Gehege" damit sicherer machen. Bislang wird diese Technik in Deutschland aber noch nicht eingesetzt.

Zudem soll eine verbesserte Datenerfassung zur Verkehrsflussoptimierung im Hafen erschaffen werden. Vor allem dieses Projekt Rüdiger Kruse als Beauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die maritime Wirtschaft sollte das sehr freuen.

Erfolg für die maritime Wirtschaft

„Die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses war ein voller Erfolg für die maritime Wirtschaft in Deutschland“, erklärte Kruse zum diesjährigen Haushaltsetat. Viele Innovationen wie digitale Testfelder in Häfen oder dem Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) würden nun ermöglicht. Zum Bürokratieabbau würden mehr Stellen und Automationsvorgänge bei den Behörden finanziert und umweltfreundlichere Antriebstechnologien wie Flüssigerdgas (LNG), Wasserstoff und der Brennstoffzelle führten zur mehr Nachhaltigikeit.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im Juli mehrere Maßnahmen zur Förderung der deutschen maritimen Wirtschaft beschlossen.

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