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Lichtblick Corona
Lichtblick in Eimsbüttel: Der Bezirk weist die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg auf. Symbolfoto: Alicia Wischhusen
Corona

Sieben-Tage-Inzidenz: Eimsbüttel liegt als einziger Bezirk unter 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Eimsbüttel gibt Grund zur Hoffnung: Als erster Bezirk hat Eimsbüttel die 100er-Marke unterschritten.

Von Julia Haas

Die Zahl der Neuinfektionen in Hamburg befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Bezirk Eimsbüttel zeichnet sich jedoch eine Verbesserung des Infektionsgeschehens ab: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 77,5. In keinem anderen Bezirk gab es in den vergangenen sieben Tagen weniger als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

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Höchster Wert in Hamburg-Mitte

Vom 29. Dezember bis zum 4. Januar meldete die Sozialbehörde 207 Neuinfektionen für den Bezirk Eimsbüttel. Im selben Zeitraum verzeichnete Hamburg-Nord 368 Fälle – das entspricht 117 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Knapp dahinter liegt Bergedorf mit einer Inzidenz von 119,8. Der Bezirk verzeichnete in der untersuchten Woche zwar nur 156 Fälle, hat mit 130.260 Einwohnern jedoch auch die niedrigste Bevölkerungszahl.

Im einwohnerreichsten Bezirk Wandsbek gab es im genannten Zeitraum 554 Neuinfektionen. Pro 100.000 Einwohner ergibt sich ein Wert von 125,6. Für den Bezirk Altona konnte eine Sieben-Tage-Inzidenz von 142,4 berechnet werden.

Insgesamt 250 Neuinfektionen meldete Harburg und zählt mit einer Inzidenz von 147,6 zu den traurigen Spitzenreitern. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat Hamburg-Mitte – Stand Montag: 154,9.

BezirkFälleletzte 7 TageInzidenz
Altona5.226329142,4
Bergedorf2.245156119,8
Eimsbüttel4.15320777,5
Mitte8.141467154,9
Nord5.207368117
Harburg3.662250147,6
Wandsbek9.246554125,6
Stand: 4. Januar 2021, Quelle: Sozialbehörde Hamburg

Bund und Länder haben Lockdown verlängert

Alle Bezirke überschreiten damit die kritische Grenze von 50. Hamburgweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 126,1. Heute ist sie bereits wieder auf 144,2 gestiegen. Bürgermeister Peter Tschentscher betonte in einer Pressekonferenz am Dienstag, dass die Infektionszahlen zu hoch seien.

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben beschlossen, den Lockdown bis zum 31. Januar zu verlängern. Am 25. Januar wollen Bund und Ländern erneut über die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beraten.


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