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Bei den Kindern ist der Spielecontainer sehr beliebt. Foto: Anne Thaker
Bei den Kindern ist der Spielecontainer sehr beliebt. Foto: Anne Thaker

Unterstützung für Flüchtlinge in Lokstedt

Vor knapp sechs Wochen sind die ersten Bewohner in das Containerdorf an der Lokstedter Höhe eingezogen. In den engen Unterkünften wohnen bis zu 200 Menschen, davon sind knapp die Hälfte Kinder. Es wurde bereits viel gespendet, nun werden vor allem Menschen mit Zeit benötigt.

Von Nora Helbling
Bei den Kindern ist der Spielecontainer sehr beliebt. Foto: Anne Thaker

Die Hilfsangebote im Vorfeld und während der letzten Wochen waren zahlreich. „Das ist wirklich umwerfend wie viele Menschen ihre Hilfe anbieten“ sagt Christiane Schröder vom Bauträger fördern & wohnen. „Das haben wir so bis jetzt noch nicht erlebt“.

Jetzt geht es vorrangig um die Koordination und Organisation der Hilfe. Sachspenden müssen sortiert und verteilt werden. Auch die Organisation von Deutschunterricht und Patenschaft, die für eine Familie übernommen werden kann, ist wichtig. Derzeit ist vor allem personelle Unterstützung im Spielecontainer gefragt.

Mittlerweile haben sich konstante Treffen und Netzwerke etabliert: Der „Runde Tisch“, organisiert von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lokstedt, kommt regelmäßig zusammen. Hier koordinieren sich die Vertreter von Parteien, Vereinen und Gemeinden sowie weiteren Organisationen. Engagierte Bürger haben sich auch im Netz zusammengeschlossen, um zu helfen: Die Journalistin Julia Karnick gründete die Facebook-Gruppe „HH – Herzliches Hamburg: Hilfe für Flüchtlinge“ auf Facebook. Dort wird vor allem die Kinderbetreuung koordiniert.

Freiwillige Helfer werden gebraucht

Die freiwilligen Helfer sollten zu dritt im Spielecontainer sein, momentan ist das mindestens zweimal in der Woche möglich. „Wenn das auf regelmäßiger Basis mehr wird, wäre das unglaublich toll für die Kinder. Wenn jeder nur einmal im Monat für zwei Stunden aushilft, würde das schon ganz viel helfen“ sagt Anne Thaker, eine engagierte Lokstedterin. Sie versucht neben dem Vollzeitberuf und der Familie so viel Zeit wie möglich zu investieren. Kickern, Puzzeln, einfach da und für die Kinder ansprechbar sein.

Mit Kindern sei auch die Verständigung kein großes Problem. Im Containerdorf werden viele Sprachen gesprochen, die Flüchtlinge kommen aus Ex-Jugoslawien, Mazedonien, Albanien, aber auch tschetschenische, afghanische und syrische Familien sind dabei. „Man kann auch die eigenen Kinder einfach mitnehmen. Das ist für alle oft ein guter Anknüpfungspunkt“, sagt Anne Thaker.

Für Spenden gerne an info@herzlicheshamburg.de wenden. Auch interessierte Helfer ohne Facebook-Zugang können sich unter dieser Adresse melden.

Triff deine neuen Nachbarn: Mehr Informationen über Flüchtlinge in Eimsbüttel in unserer audiovisuellen Pageflow-Reportage.

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