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Die Bäume am NS-Mahnmal sollen nachgepflanzt werden
Die Bäume am NS-Mahnmal sollen nachgepflanzt werden. Archivfoto: Angela Woyciechowski
Bezirkspolitik

Bäume am NS-Mahnmal werden nachgepflanzt

Nachdem Bäume am NS-Mahnmal am Kaiser-Friedrich-Ufer ohne frühzeitige Kommunikation gefällt wurden, hat das Bezirksamt nun bekannt gegeben: Die Bäume werden im Herbst nachgepflanzt.

Von Angela Woyciechowski

Ende Februar hat das Bezirksamt am Kaiser-Friedrich-Ufer Bäume wegen eines Pilzbefalls fällen lassen. Das Problem: Die Bäume gehörten zu einem NS-Mahnmal. Anwohnende und die Initiatoren des Arbeitskreises “Bücherverbrennung – nie wieder!” kritisierten, dass die Behörde die Baumfällungen nicht frühzeitig kommuniziert hatte. 

Nun will das Bezirksamt Eimsbüttel im Herbst 2026 neue Bäume auf dem Platz der Bücherverbrennung an der Ecke Heymannstraße pflanzen lassen. Die Baumart sei noch nicht festgelegt, jedoch sollen es wieder Bäume mit roter Laubfärbung werden, so der Sprecher des Bezirksamtes. Die rote Laubfärbung stehe symbolisch für das Feuer, das 1933 von Studenten an fünf Orten in Hamburg entfacht wurde, um Werke großer deutscher Schriftsteller zu verbrennen.

Mehr Informationen bei Baumfällungen: Antrag der Linksfraktion wird noch beraten

Erneut nicht in die Entscheidung einbezogen wurden wohl die Initiatoren des Gedenkorts. Peter Mathews ist einer von ihnen. Er sagt, das Bezirksamt habe sich nicht mit dem Arbeitskreis in Verbindung gesetzt. 

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Dass es künftig mehr Austausch gibt, will derweil die Eimsbütteler Linksfraktion bewirken. Sie hatte sich im April mit einem Antrag dafür eingesetzt, Anwohnende und die Bezirkspolitik frühzeitig und proaktiv über Baumfällungen zu informieren – beispielsweise durch Postwurfsendungen oder offizielle Aushänge an betroffenen Bäumen. Beschlossen wurde der Antrag noch nicht. Ein Fachausschuss soll darüber beraten.

Marathonlesung auf dem Platz der Bücherverbrennung

Auf dem Platz der Bücherverbrennung findet jährlich eine Marathon-Lesung statt, bei der Texte aus den von den Nazis verbrannten und verbannten Büchern vorgelesen werden. Die 26. Marathonlesung trägt den Titel „Lesezeichen setzen gegen rechts“ und wird am kommenden Donnerstag von 11 bis 18 Uhr veranstaltet. 

Beteiligt sind unter anderem die Schülerinnen und Schüler des Kaifu-Gymnasiums am Kaiser-Friedrich-Ufer, des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums sowie der Ida-Ehre-Schule. Helga Obens, eine der Organisatorinnen der Lesung, rechnet mit 700 bis 800 anwesenden Personen. 


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