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Till Steffen im Gespräch mit einer Besuchergruppe aus Eimsbüttel. Foto: Henning Angerer
Till Steffen im Gespräch mit einer Besuchergruppe aus Eimsbüttel. Foto: Henning Angerer
Politische Reise

Berlin: Besuch beim Bundestagsabgeordneten Till Steffen

Till Steffen hat Menschen aus seinem Eimsbütteler Wahlkreis nach Berlin eingeladen. Für den Grünen-Politiker eine wichtige Möglichkeit, mit den Bürgerinnen und Bürgern im Austausch zu bleiben.

Von Julia Haas

Von Eimsbüttel nach Berlin: Bundestagsabgeordneter Till Steffen hat Politikinteressierte aus seinem Wahlkreis in den Bundestag eingeladen. Rund 30 Eimsbütteler haben das Angebot angenommen.

Mit der Bahn sind sie Anfang September für zwei Tage in die Hauptstadt gereist. Ihr Anliegen: Vor Ort sehen, was im politischen Berlin passiert – und was Bundestagsabgeordneter Till Steffen für Eimsbüttel bewegt.

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Berlin: Reise mit „Aha-Effekt“

Jeder Bundestagsabgeordnete hat bis zu drei Mal im Jahr die Möglichkeit, Menschen aus seinem Wahlkreis nach Berlin einzuladen. Finanziert und organisiert werden die Berlinfahrten vom Bundespresseamt.

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Till Steffen

Der Grünen-Politiker hat bei der letzten Bundestagswahl das Direktmandat für Eimsbüttel gewonnen. Davor war er unter anderem Justizsenator von Hamburg.

„Es ist wichtig, im Austausch zu bleiben“, sagt Steffen. Welche Themen beschäftigen die Menschen, wie kommt die aktuelle Politik an – Fragen, auf die sich Steffen von seinem Besuch aus Eimsbüttel Antworten erhofft. Gleichzeitig erzeuge die Berlinreise bei vielen Besucherinnen und Besuchern einen „Aha-Effekt“. „Sie können mit mir über politische Themen reden, von denen sie sonst nur in Medien hören – das macht vieles klarer.“

Neben dem Austausch mit Grünen-Politiker Steffen bot die Reise den Teilnehmenden die Möglichkeit, Berlin zu erkunden. Foto: Julia Haas
Neben dem Austausch mit Grünen-Politiker Steffen bot die Reise den Teilnehmenden die Möglichkeit, Berlin zu erkunden. Foto: Julia Haas

Folgen der Energiekrise

Unter dem Programmpunkt „Diskussion im Deutschen Bundestag“ nahm sich Steffen knapp eine Stunde Zeit, Fragen aus Eimsbüttel zu beantworten. Im Fokus standen dabei die Auswirkungen der Energiekrise. Wie gelingt bezahlbare Energieversorgung? Wie hilft der Staat, wenn die Preise steigen? Fragen, die sich auch die Politik stelle, sagte Steffen. „Wir sind am Ackern.“

Das Ergebnis des „Ackerns“ stellte die Regierungskoalition kurze Zeit später vor: das dritte Entlastungspaket. Die Maßnahmen sollen die finanziellen Folgen der Energiekrise abdämpfen – zum Beispiel durch einmalige Zahlungen an Rentnerinnen und Studenten.

Till Steffen: Pläne für Eimsbüttel

Über die aktuellen Krisen hinaus drängte sich dem Besuch aus Eimsbüttel die Frage auf, was Till Steffen in Berlin für Eimsbüttel bewegt. „Ich möchte mehrere Projekte aktiv unterstützen“, sagte Steffen. Zum einen den Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge, zum anderen die Sanierung des Museums am Rothenbaum.

Die Besuchergruppe aus Eimsbüttel zog nach dem Gespräch ein positives Fazit. „Er hat uns Rede und Antwort gestanden“, sagte eine Teilnehmerin. Sie schätzt den direkten Austausch mit Politikern, den die Berlinreisen ermöglichen. In der Vergangenheit hatte sie bereits an einer Fahrt zu einem SPD-Politiker teilgenommen.

Parteizugehörigkeiten spielen bei den Abgeordneten-Besuchen keine Rolle.


Seit einem Jahr sitzt der Grünen-Politiker Till Steffen im Bundestag. Im Interview erzählt er, wie das erste Jahr lief und welche Erfahrung er in der bisherigen Koalitionsarbeit gemacht hat.

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