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Die Statue "Eselreiter" von Ursula Querner steht seit den 1950er-Jahren im Grindelpark. Foto: Poupou l'quourouce - selbst photographiert,CC BY-SA 3.0 (links), Karoline Gebhardt (rechts)
Die Statue "Eselreiter" von Ursula Querner steht seit den 1950er-Jahren im Grindelpark. Foto: Poupou l'quourouce - selbst photographiert, CC BY-SA 3.0 (links), Karoline Gebhardt (rechts)
Parkanlage

Bronzeskulptur aus Grindelpark verschwunden: Was steckt dahinter?

Seit Jahrzehnten steht die Bronzeskulptur „Eselreiter“ im Grindelpark. Jetzt wurde sie entfernt. Die „Hamburger Energiewerke“ wissen, warum.

Von Julia Haas

Nahe der Grindelhochhäuser ist eine Bronzeskulptur verschwunden. Das teilte ein Leser den Eimsbütteler Nachrichten mit. Es handelt sich um den „Eselreiter“, eine Plastik der Künstlerin Ursula Querner. Zusammen mit vier weiteren Bronzeskulpturen prägt sie seit 1957 die Parkanlage Grindelberg. Was ist mit dem „Eselreiter“ passiert?

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Was die Energiewerke damit zu tun haben

Das Bezirksamt Eimsbüttel habe sie eingelagert, erklärt Bezirkssprecher Kay Becker auf Anfrage. Andernfalls könnte sie bei den Bauarbeiten für das Fernwärmenetz beschädigt werden.

Dieses planen die Hamburger Energiewerke auszubauen. Davon ist auch der Bereich um die Grindelhochhäuser betroffen.

Bauarbeiten beginnen 2025

Geplant ist eine neue Fernwärmeleitung, die die Fernwärme vom Energiepark Hafen in Richtung Eppendorf und Eimsbüttel transportieren soll. Dafür vergrößern die Hamburger Energiewerke nach Angaben einer Pressesprecherin drei bestehende Pumpstationen – darunter eine im Grindelpark.

Der Bau an der Pumpstation soll 2025 erfolgen, die bauvorbereitenden Maßnahmen haben aber bereits begonnen. Dazu zählt, dass die Statue eingelagert sowie Bäume und Sträucher im Bereich der Häuser Hallerstraße 3a und 5f gefällt wurden. Der betroffene Bereich gehöre nicht zum denkmalgeschützten Ensemble der Grindelhochhäuser, erklärt die Sprecherin.

Wann kommt die Statue zurück?

Nach Abschluss der Arbeiten soll die Statue an ihren ursprünglichen Standort zurückkehren. Auch die Grünflächen des Parks würden dann wiederhergestellt, heißt es von den Hamburger Energiewerken. Von der Pumpstation sollen lediglich oberflächengleiche Öffnungen für die Lüftung und ein Wartungszugang zeugen.

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Weitere Informationen für Anwohnende

Anwohner und Anwohnerinnen, die Fragen zum Projekt haben, können sich direkt an die Hamburger Energiewerke wenden – telefonisch (040 6396 3442) oder per Mail (energiewende-hamburg@hamburger-energiewerke.de).

Foto „Eselreiter“: Poupou l’quourouce – selbst photographiert, CC BY-SA 3.0


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