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Foto: Gesche Pelters
Der Großeinsatz im "Futterhaus" dauerte bis zum Sonntagmorgen. Symbolfoto: Gesche Pelters
Feuerwehr

Großeinsatz: „Futterhaus“-Filiale in Schnelsen abgebrannt

Großeinsatz am Wochenende: In der Nacht auf Sonntag ist das „Futterhaus“ in der Holsteiner Chaussee abgebrannt. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand bis in die frühen Morgenstunden. Das LKA ermittelt nun wegen Brandstiftung.

Von Gesche Pelters
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Das Futterhaus in Schnelsen ist am späten Samstagabend, den 4. Juli abgebrannt. Anwohner meldeten gegen 23 Uhr einen brennenden Müllcontainer hinter der Filiale in der Holsteiner Chaussee. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte das Feuer bereits auf das Gebäude übergriffen. Auch das Dach der 500 Quadratmeter großen Filiale brannte und stürzte später in sich zusammen.

Mehrere Personen mit Verdacht auf Rauchvergiftung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung forderte die Feuerwehr Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Dennoch gab es bei fünf Personen den Verdacht auf eine Rauchvergiftung, so Torsten Wesselly, Pressesprecher der Feuerwehr. Eine Anwohnerin wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auch die Besatzung eines Einsatzwagens der Polizei war betroffen. Alle konnten bis zum nächsten Tag wieder entlassen werden, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

Großeinsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden

Den 80 Einsatzkräften gelang es mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr zu verhindern, dass sich die Flammen vom Futterhaus auf das anliegende Bürogebäude ausbreiten. Neben Rohren und Wasserwerfen waren dafür auch Wärmebildkameras und Drohnen im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten bis sieben Uhr morgens an – in dem verwinkelten Gebäude des Futterhauses entdeckten die Beamten immer wieder neue Glutnester.

„Nach Kenntnisstand der Polizei befanden sich zur Zeit des Geschehens keine Tiere im Gebäude“, so Pressesprecher Holger Vehren von der Polizei. Zum genauen Schaden des Gebäudes konnten Polizei und Feuerwehr noch keine Angaben machen. Auch die Brandursache ist noch unklar – das LKA ermittelt wegen mutmaßlicher Brandstiftung. Zeugen des Vorfalls können sich mit Hinweisen an die Telefonnummer +49 40 42 86 56 789 wenden.

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