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5 Jahre EMUs. Foto: Eimsbütteler Nachrichten
Die Freude war groß, als die Eimsbütteler Nachrichten vor fünf Jahren online gingen. Foto: Eimsbütteler Nachrichten
In eigener Sache

Happy Birthday to us!

Vor genau fünf Jahren starteten die Eimsbütteler Nachrichten. Aus einem "hyperlokalen Blog" aus dem Wohnzimmer heraus ist inzwischen ein crossmediales Nachrichtenmagazin in Online und Print geworden.

Von Lena Schnüpke

Am 3.3.2013 um 13.13 Uhr ging es los. Zusammen mit sechs anderen Mitstreitern startete Gründer Jan Hildebrandt das Projekt „Eimsbütteler Nachrichten“. Inzwischen haben über 100 Autoren für die EMU-Redaktion geschrieben, es hat sich ein Kern von zehn Mitstreitern etabliert. Und das Angebot hat sich von ein paar Online Artikeln auf eine regelmäßige Print-Ausgabe und ein Stadtteilportal für die Eimsbütteler erweitert.

Rückblick auf fünf aufregende Jahre

Anfangs fanden die Redaktionskonferenzen noch in einem Wohnzimmer statt und die Redakteure schrieben die Beiträge vom Sofa aus. Doch recht schnell wurde klar, dass das nicht ausreicht und so zog die Redaktion mit einem kleinen Zwischenstopp in der Arminiusstrasse in das 120 Quadratmeter-Büro in der Herlingsburg 16. Nicht nur die Räumlichkeiten wurden größer, auch das Angebot erweiterte sich. Mit dem steigenden Erfolg der Online-Nachrichten kam die Idee auf, ebenfalls im Print-Format zu veröffentlichen.

Screenshot der Hompage im März 2013. Foto: Eimsbütteler Nachrichten
Screenshot der Hompage Anfang März 2013. Foto: Eimsbütteler Nachrichten

Ein ungewöhnlicher Weg – die etablierten Zeitungen starteten in Print, nach und nach kamen dann mit dem Aufkommen des Internets auch die Online-Auftritte hinzu. Wir haben es anders herum gemacht – und den Sprung ins andere Medium erfolgreich gemeistert. Das „Magazin für Eimsbütteler Dorfkultur“ erscheint alle drei Monate und hat zurzeit eine Auflage von 10.000 Exemplaren. Seit kurzem kann man das Magazin auch als Abonnement beziehen.

Mit so einem großen Erfolg hätte Gründer Jan Hildebrandt zu Beginn selbst nicht gerechnet. Denn der Markt für lokale Nachrichten ist hart umkämpft. Rund sieben Lokalblogs gab es kurzzeitig in Hamburg. Die meisten mussten inzwischen schließen, da sie sich auf Dauer nicht finanzieren konnten. Die Eimsbütteler Nachrichten sind da eine Ausnahme. Zu Beginn war die Redaktion ein Hobbyprojekt, mittlerweile werden jetzt aber auch Gehälter und Honorare gezahlt.

Immer mittendrin – Nachrichten für Nachbarn

“Die Menschen kennen uns“, sagte die damalige Chefredakteurin Annika Demgen letztes Jahr in einem Interview mit der Hamburger Morgenpost. Und das ist genau das, was die Eimsbütteler Nachrichen so besonders macht. Mit einem Sitz im Herzen von Eimsbüttel und Redakteuren, die entweder im Stadtteil wohnen oder sich zumindest als Eimsbütteler fühlen, wissen wir, was euch beschäftigt und was im Viertel so passiert.

Wohnungensbau am Hörgensweg. Foto: FeWa

Mehr Integration in Eidelstedt

Das Fachamt für Sozialraummanagement hat die zweite Fassung des Integrationskonzeptes für Eidelstedt vorgestellt. Es soll weiterhin mit den Bürgern des Stadtteils an einer verbesserten Integration für Flüchtlinge gearbeitet werden. Geplant sind neue Projekte zum Zusammenkommen und Austauschen.

Das auch dank eurer tatkräftigen Mithilfe: „Täglich gehen Anrufe und E-Mails bei uns ein, von Leuten, die sich Berichterstattung über ein bestimmtes Thema in ihrer Umgebung wünschen“, erzählt Demgen. Darauf gehen wir gerne ein: eine Veranstaltung im Lieblings-Café um die Ecke, eine spannende Geschichte aus der Nachbarschaft oder ein paar schöne Fotos für eine Bildergalerie – wir freuen uns über jede Nachricht!

Die Eimsbütteler Nachrichten finanzieren sich zwar durch Werbung, Redaktion und Akquise verlaufen aber streng getrennt. Wir legen großen Wert auf eine unabhängige und überparteiliche Berichterstattung, ganz nach den Grundsätzen des Pressekodex. Dafür haben wir für uns den „EMU-Codex“ entworfen, der Leitlinien für unsere tägliche Arbeit vorgibt.

Eimsbüttel, Hamburg, die Welt

Natürlich wollen wir nicht nur die Eimsbütteler mit unserer Zeitung ansprechen. Wenn man möchte, bekommt man das Magazin auch in Harburg, Barmbek oder anderen Hamburger Stadtteilen. Online kann man die Eimsbütteler Nachrichten selbstverständlich auch weltweit lesen. Gut für alle, die mittlerweile nicht mehr hier wohnen und ihren Lieblingsbezirk vermissen. Abgesehen von unserer Webseite könnt ihr uns auch auf Facebook, Twitter und Instagram finden.

Auch für die kommenden Monate und Jahre haben wir große Pläne. Wir wollen unser Magazin etablieren und unsere Berichterstattung auch auf die Schanze, Teile von Altona und Eppendorf ausweiten. Außerdem basteln wir an einem neuen Design für unsere Webseite, bei dem wir unser Stadtteilportal enger einbinden wollen. Unser Fokus bleibt aber auf der aktuellen Berichterstattung, kombiniert mit einem besseren Serviceangebot für euch. Seid gespannt – wir haben noch einiges mit unserer Webseite vor und träumen von einem Medium, mit dem wir alle Eimsbütteler erreichen können.

G20, Baustellen und Eichhörnchen

Dass wir das Potenzial für Nachrichten für ganz Hamburg haben, zeigt unsere Berichterstattung zum Thema G20. Mehrere Tage waren unsere Reporter live vor Ort, warfen sich ins Getümmel und waren für euch ganz nah dran am Geschehen – vielleicht manchmal ein wenig zu nah. Unser Video vom Pizzaboten bei den G20-Protesten wurde auf Youtube tausendfach geklickt, auch andere Medien griffen die Story auf.


Abgesehen von solchen medialen Großereignissen sorgen wir natürlich auch täglich für die neusten Nachrichten und halten euch über Baustellen und Verkehrsbehinderungen, U-Bahn-Sperrungen oder Neueröffnungen sowie polizeiliche Meldungen auf dem Laufenden. Und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es ganz im Sinne von Cat-Content und Co. auch mal das ein oder andere Eichhörnchen-Foto.

Wir freuen uns auf viele weitere schöne Erlebnisse in unserem Lieblingsbezirk und hoffen, dass ihr uns dabei begleitet! Cheers!

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