Kurz erklärt: Darum wird der A7-Deckel gebaut
"Wir müssen darauf achten, die Bewohner mit unserer Baustelle so wenig wie möglich zu belästigen", sagt Bernd Hoffmann, Baubevollmächtigter der DEGES. Foto: Annika Grosskrüger
Deckel drauf

Kurz erklärt: Darum wird der A7-Deckel gebaut

Was der Bau des A7-Deckels für einen Pendler und eine anliegende Physiotherapiepraxis bedeutet und was Verantwortliche der DEGES und der Hamburger Verkehrskoordinator Christian Merl dazu sagen. Von Katharina Meyer, Annika Grosskrüger und Sonja Wurtscheid.

Unter die Erde mit der Autobahn, her mit neuen Grünflächen für die Hamburger. Der Deckelbau bedeutet aber auch monatelangen Lärm und Schmutz. An den Eimsbütteler Deckel-Baustellen kommt es zum Interessenkonflikt von Verantwortlichen und Betroffenen.

Fakten zum Bau des A7-Deckels

  • Toll: Drei Deckel über der A7 sollen für Ruhe in Schnelsen, Stellingen und Altona sorgen.
  • Voll: Täglich donnern 152.000 Autos über die A7 bei Hamburg – das ist das Dreifache, für das die Strecke 1970 konzipiert worden war.
  • Breit: Statt vier Spuren in Schnelsen und sechs Spuren in Altona und Stellingen stehen Autos und Lastwagen in Zukunft sechs beziehungsweise acht Spuren zur Verfügung.
  • Grün: Anwohner freuen sich über 23 Hektar Parks, Kleingärten und Freizeitflächen auf den Deckeln.
  • Geplant: Entlang der Autobahn entstehen 3.200 neue Wohnungen – 700 davon in Eimsbüttel.
  • Kostspielig: 775 Mio. Euro verschluckt der Autobahnausbau auf Hamburger Gebiet.
  • Anvisiert: Der Abschnitt Altona soll 2025 fertig sein, in Stellingen dauert es voraussichtlich bis 2020 und in Schnelsen bis 2018.
  • Unterirdisch: Der Altonaer Tunnel soll 2.200 Meter, der Stellinger 960 Meter und der Schnelsener Tunnel 550 Meter lang werden.
  • Vereint: Die Deckel verbinden die zuvor durch die Autobahn-Schneise getrennten Stadtteile.

A7-Deckel: Stimmen zum Umbau der Hamburger Stadtautobahn

Unter die Erde mit der Autobahn, her mit neuen Grünflächen für die Hamburger. Die Überdeckelung der A7 in Stellingen und Schnelsen bringen aber auch Lärm und Schmutz mit sich – und das monatelang.

“Wir müssen darauf achten, den Verkehr nicht zu beeinträchtigen und die Bewohner mit unserer Baustelle so wenig wie möglich zu belästigen”,

sagt Bernd Hoffmann, Baubevollmächtigter der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau GmbH (DEGES). Was die Baustellen jedoch für einen Pendler und eine anliegende Physiotherapiepraxis bedeuten und wie der Deckel am Ende aussehen soll, zeigt dieser Film. Zu Wort kommen auch Verantwortliche der DEGES und der Hamburger Verkehrskoordinator Christian Merl.

Photoshow von Annika Grosskrüger

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