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Friseursalons dürfen ab dem 1. März öffnen. Foto: Marianne Bruhns
Corona

Lockdown verlängert: Friseure dürfen früher öffnen

Während die Infektionszahlen sinken, sorgen Virusmutationen für neue Risiken. Nun wird der Lockdown verlängert – mit einer Ausnahme.

Von Julia Haas

„Wir konnten in den letzten Wochen einen deutlichen Rückgang der Infektionszahlen beobachten“, teilte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher am Mittwochabend in einer Pressekonferenz mit. Trotz der guten Nachrichten wird der Lockdown verlängert. Der Grund: In Deutschland breiten sich verschiedene Virusmutationen aus. Wie sich das auf die Infektionsdynamik auswirke, sei noch unklar, so Tschentscher.

Bund und Länder haben deswegen beschlossen, die aktuell geltenden Maßnahmen bis zum 7. März fortzuführen – darunter auch die medizinische Maskenpflicht.

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Hamburg: Schulen und Kitas bleiben geschlossen

Laut Tschentscher bedeutet das für die kommenden Wochen: „Zuhause bleiben, Homeoffice anbieten und annehmen, Mobilität vermeiden.“ Mit Blick auf die anstehenden Frühjahrsferien ruft er dazu auf, keine privaten Reisen zu unternehmen.

Wann und wie schnell Schulen und Kitas zum Normalbetrieb zurückkehren, sollen Bundesländer künftig selbst entscheiden. Tschentscher sieht für Hamburg bis Anfang März keine Änderungen vor.

Friseure dürfen im Lockdown öffnen

Vorzeitige Lockerungen ermöglicht der Bund-Länder-Beschluss Friseuren. Sie dürfen ab dem 1. März wieder öffnen. „Friseure sind für die Körperhygiene von besonderer Bedeutung“, erklärte Tschentscher.

Für Jeannette Weißkopf, Inhaberin des Friseursalons 10er in der Osterstraße, war diese Entscheidung längst überfällig: „Man hätte uns gar nicht schließen dürfen. Wir sind Grundversorger.“ Wenn Kunden und Friseure Masken tragen, Abstand halten und alles regelmäßig desinfiziert wird, könne sich niemand anstecken, ist sich Weißkopf sicher.

Erneute Beratungen im März

Über weitere Pläne für einen Ausstieg aus dem Lockdown sollen die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin am Mittwoch nicht beraten haben. Ziel sei es eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 zu erreichen, so Tschentscher. Auf diesem Infektionsniveau seien schrittweise Öffnungen im Einzelhandel möglich.

Am 3. März wollen Bund und Ländern erneut über die Corona-Maßnahmen beraten.


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