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Magazin #19
Das Eimsbütteler Nachrichten Magazin #19 zum Thema Wohnen ist da. Foto: Vantopia
In eigener Sache

Magazin #19: Eimsbüttel zwischen Ausbruch und Aufbruch

Das neue Magazin zum Thema Wohnen ist da! Die Ausgabe #19 ist ab heute am Kiosk und online erhältlich.

Von Vanessa Leitschuh

Die Erde dreht sich mit knapp 1.700 Stundenkilometern. Corona hat sie zum Stillstand gebracht. Seither fliegt uns alles um die Ohren. Die Krise hat uns zur Vollbremsung gezwungen, in sämtlichen Lebensbereichen. Auch unsere Redaktion musste die Magazinproduktion verschieben. Der Bedarf an einer schnellen und aktuellen Berichterstattung in der Krisenzeit war größer.

Zudem haben wir viele Kapazitäten in die Entwicklung unserer Hilfsplattform „Eimsbüttel retten!” gesteckt, um lokale Läden in dieser Zeit zu unterstützen und Menschen Orientierung zu geben. Deshalb erscheint die Frühjahrsausgabe nun einige Wochen später.

Schöne neue Welt, schlimme neue Welt?

Vieles, was wir in den letzten Monaten gesehen haben, kannten wir bisher nur aus Katastrophenfilmen und Dystopien à la Orwell oder Huxley. George Orwells bekanntester Roman 1984 spielt 36 Jahre nach Erscheinen seines Buches. 1984 war auch das Jahr, in dem unser Gastautor Wolfgang Rudschies nach Eimsbüttel zog. Heute, 36 Jahre später, wirft er einen Blick zurück.

Auch damals befand sich Eimsbüttel im Wandel. „Es roch nach Umbruch. Nach Aufbruch. Nach einer potentiell glorreichen Zukunft”, erinnert er sich. Vater und Tochter erzählen nun mit 30 Jahren Zeitunterschied vom Leben in Eimsbüttel. Auf eine ähnliche Zeitreise durch das Viertel hat sich der Fotograf Hans Ole-Kuschmann begeben und den Wandel in bunten Fotografien festgehalten.

Auch die Brüder Diko und Thamir Yazdeen haben eine lange Reise aus dem Irak hinter sich. Unsere Autorin Alana Tongers erzählt deren Geschichte vom Ankommen. Ums Aufbrechen geht es dagegen in unserer Titelstory: Zwei Eimsbütteler lebten zwei Jahre ohne festen Wohnsitz und geben heute anderen ein Stück Freiheit, die wir nach den Entbehrungen gebrauchen können.

Denn selten haben wir so viel Zeit zu Hause verbracht, wie in den letzten Monaten. Drinnen wir, draußen Corona. In Zeiten von Social Distancing bedeutet gute Nachbarschaft auch soziale Nähe. Die Fotoreportage des Fotografen Marcus Gundelach erzählt von Oasen der Gemeinschaft: Eimsbüttels Wohnprojekte und Baugemeinschaften zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen in der Großstadt funktioniert.

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken der neuen Ausgabe!

Hier geht es zur Übersicht der Verkaufsstellen – oder ganz einfach im Online-Shop bestellen.

Inhaltsverzeichnis

Alle unter einem Dach
Das Dorf in der Stadt lassen: Wohnprojekte in Eimsbüttel

In Wagen wie diesen
Reisen trotz Corona? Ein Eimsbütteler Paar vermietet Camper

Aufbruch!
Alternative Reisetipps für den Sommer

Eimsbüttel meine Perle
Eine Zeitreise durch den Stadtteil

Eimsbütteler des Monats
Dominik Bloh über Obdachlosigkeit in Zeiten von Corona

Das Schimmelhaus
Tausend Quadratmeter Leerstand mitten an der Osterstraße

Angekommen
Zwei Brüder finden ihren Weg aus dem Irak in den Eimsbütteler Altbau

Genossenschaften
Ein Gespräch zur Lage auf dem Wohnungs-markt mit dem KAIFU Nordland-Vorstand

Eimsbüttel kocht
Brotzeit in der LaDouce-Küche. Ein Rezept von Constanze Lux

Made in Eimsbüttel
Handgemachtes aus dem Viertel

Eimsbütteler Geschichte
Wie eine Krankheit Hamburg und Eimsbüttel für immer veränderte

Anruf im Seniorenheim
Eine Seniorin erzählt aus ihrem Alltag in Zeiten von Corona

Verwandter Inhalt

Eine Wohnung bedeutet Sicherheit. Was passiert, wenn man sie gegen die Freiheit eintauscht, überall zu Hause zu sein? Überall dort, wo du parkst. Ein Eimsbütteler Paar war zwei Jahre unterwegs – heute geben sie anderen die Möglichkeit, es ihnen gleich zu tun. Von der Unvorhersehbarkeit der Dinge und der Freiheit des Unterwegsseins.

Hotels blieben leer, Flugzeuge am Boden, Urlauber strandeten und Rückkehrer landeten in Quarantäne. Die Pandemie traf die Tourismusbranche früh und heftig. Mittlerweile sind die meisten Reisewarnungen zurückgenommen. Trotzdem ist Corona nicht ganz ausgestanden. Tipps für Reisen in der Region.

Eimsbüttel hinterlässt einen Abdruck in seinen Bewohnern – früher wie heute. Vater und Tochter erzählen von ihren Eindrücken – mit mehr als drei Jahrzehnten Zeitunterschied. Ein Viertel, eine Wohnung, zwei Generationen.
Von Wolfgang & Catharina Rudschies

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